Jugendparlament-Aktion in Lindenberg

Diskussionsforum: Wie geht es für Jugendliche in Lindenberg nach der Wahl weiter?

U 18 Wahl, Jugendhaus, Lindenberg, Jugendparlament zählt die Stimmen der Wahl aus, Bundestagswahl 2021

U 18 Wahl, Jugendhaus, Lindenberg, Jugendparlament zählt die Stimmen der Wahl aus, Bundestagswahl 2021

Bild: Laura Wiedemann (Archivfoto)

U 18 Wahl, Jugendhaus, Lindenberg, Jugendparlament zählt die Stimmen der Wahl aus, Bundestagswahl 2021

Bild: Laura Wiedemann (Archivfoto)

Das Jugendparlament Lindenberg will jungen Menschen die Politik näherbringen - denn seine Mitglieder erkennen "große Defizite". Das Konzept steht bereits.
05.11.2021 | Stand: 05:46 Uhr

Das Jugendparlament Lindenberg will mehr junge Menschen für Politik begeistern – bestenfalls monatlich. Am Sonntag, 7. November, lädt das Gremium ab 19 Uhr zum „Politischen Diskussionsforum“ ins Jugendhaus ein. Bei der Veranstaltung geht es um die jüngste Bundestags- und U18-Wahl. Dabei soll es aber nicht bleiben.

Entwickelt und angestoßen haben das Projekt Sina Engel und Peter Krop, die im Jugendparlament den Ausschuss für Politik und Bildung stellen. Die Jugendlichen moderieren am Sonntag die Diskussion und interpretieren zusammen mit den Teilnehmenden die vergangenen Wahlen.

Wo stehen die Parteien bei jungen Menschen in Lindenberg gut da?

Dabei geht es auch um Unterschiede zwischen den Parteien etwa in der Klima- und Finanzpolitik, um zu zeigen, in welchen Punkten sie bei jungen Menschen besser oder schlechter dastehen. Außerdem spricht das Jugendparlament mit seinen Gästen über die Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP.

Denn: In ihrem Sondierungspapier listeten die Parteien unter anderem auf, das Wahlalter senken zu wollen. Umso wichtiger sei es, junge Linderbergerinnen und Lindenberger politisch zu bilden, sagt Sina Engel. „In dem Bereich gibt es große Defizite“, ist sie überzeugt. Deutlich werde dies in der Schule. „Es fehlt an Wissen. Viele würden auch nicht Wählen gehen, selbst wenn sie dürften“, bemängelt Engel.

Im Zuge der U18-Wahl habe sich gezeigt, dass sich einige junge Menschen nicht für Politik interessieren – was aber vor allem an Bildungslücken in dem Bereich liege. „Deshalb wird es auch eine Präsentation geben, in der wir vieles erklären“, sagt die Organisatorin.

Politisches Diskussionsforum soll monatlich in Lindenberg stattfinden

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Bestenfalls findet das Diskussionsforum künftig einmal im Monat statt, je nachdem, wie groß das Interesse ausfällt. Engel zeigt sich hierzu zuversichtlich: „Ich denke natürlich, dass schon einige ins Jugendhaus kommen.“ Zu der Veranstaltung sind nicht nur Jugendliche eingeladen, sondern auch Erwachsene, betonen die Mitglieder des Jugendparlaments. Engel und Krop wollen damit ein Forum schaffen, in dem sich Menschen vieler Generationen vermischen, austauschen und dadurch voneinander lernen.

Im Lindenberger Diskussionsforum thematisiert das Jugendparlament in erster Linie die bundesweite und internationale Politik. „Aber wir wollen das immer in Bezug zur Kommunalpolitik setzen“, sagt Engel.

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