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Grenzgeschichten

Ein Zöllner auf Streife gerät an der Rothach bei Neuhaus in Todesgefahr

Grenzgeschichte Brandner

Dieter Brandner zeigt die Stelle an der Rothach, wo die Schmuggler ihr Diebesgut über die Grenze schafften. Ganz in der Nähe schossen sie auf seinen Stiefvater Wolfgang Feldner.

Bild: Ingrid Grohe

Dieter Brandner zeigt die Stelle an der Rothach, wo die Schmuggler ihr Diebesgut über die Grenze schafften. Ganz in der Nähe schossen sie auf seinen Stiefvater Wolfgang Feldner.

Bild: Ingrid Grohe

Wolfgang Feldner stört an einem Dezembertag 1975 Kriminelle, die Diebesgut über den Grenzbach schaffen. Stiefsohn Dieter Brandner schildert die dramatischen Ereignisse.
18.04.2021 | Stand: 11:45 Uhr

Wer nahe einer Staatsgrenze groß wird, hört viele Schmuggleranekdoten und kennt vielleicht selbst Tricks, wie er Zigaretten oder ein paar Pfund Kaffee am Zoll vorbeischleusen kann. Dieter Brandner wuchs 150 Meter Luftlinie von der Grenzstation Neuhaus auf. Was er zu erzählen hat, handelt nicht von kleinen Schmugglern oder Schmugglerinnen, deren es im Grenzgebiet Westallgäu/Vorarlberg viele gab in Zeiten, da noch Schlagbäume die Nachbarn trennten. Dieter Brandner berichtet von Schüssen, die Kriminelle auf seinen Stiefvater Wolfgang Feldner abfeuerten. Die Kugeln verfehlten den Zollbeamten. Infolge dieses Ereignisses flog eine Diebesbande auf.

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