Einsatz im Westallgäu

Gasflasche in Werkstatt brennt: Feuerwehr verhindert Explosion

Die Gasflasche nach dem Brand in der Werkstatt im Ortsteil von Heimenkirch.

Die Gasflasche nach dem Brand in der Werkstatt im Ortsteil von Heimenkirch.

Bild: Weiher

Die Gasflasche nach dem Brand in der Werkstatt im Ortsteil von Heimenkirch.

Bild: Weiher

Besitzer versucht, Stichflamme zu löschen und verletzt sich. Einsatzkräfte aus Heimenkirch und Lindenberg rücken an und verhindern Schlimmeres.
25.01.2023 | Stand: 13:17 Uhr

Weil in einer Werkstatt eine Gasflasche in Brand geraten war, sind am Dienstagabend an die 40 Feuerwehrleute aus Heimenkirch in den Ortsteil Hofs geeilt. Um kurz nach 20 Uhr wurden sie per Sirene alarmiert, wie Kommandant Herbert Weiher berichtet. Vor Ort lösten sie die Flasche, mit der ein Heizer betrieben wurde, zunächst ab, kühlten sie und brachten sie schließlich ins Freie.

Als Ursache vermutet Weiher einen technischen Defekt, wobei er keine Details nennen kann. Der Besitzer der Werkstatt habe zunächst selbst versucht, die Stichflamme an dem Druckbehälter zu löschen. Dabei verletzte er sich und verständigte die Feuerwehr – und das zu Recht. „Wäre die Gasflasche zu heiß geworden, hätte es kritisch werden können, sie hätte bersten können“, nennt der Kommandant den schlimmsten Fall, bei dem für den Mann Lebensgefahr bestanden hätte und ein immenser Sachschaden die Folge gewesen wäre.

Wie groß die Gefahr für die Feuerwehr war

Für die Feuerwehrler – es waren auch drei Fahrzeuge aus Lindenberg vor Ort – war der halbstündige Einsatz laut Weiher aber unkritisch, denn sie seien für solche Gefahrenlagen gut geschult. „Bevor man sich einer brennenden Gasflasche nähert, wird sie mit der Wärmebildkamera kontrolliert“, erklärt er. In dem Fall habe die Temperatur für eine Explosion noch nicht ausgereicht.