Corona-Krise

Rathaus Lindenberg: Mitarbeiterin hat sich Corona eingefangen

Bürgerinnen und Bürger dürfen derzeit nur mit Termin ins Lindenberger Rathaus.

Bürgerinnen und Bürger dürfen derzeit nur mit Termin ins Lindenberger Rathaus.

Bild: Matthias Becker (Archiv)

Bürgerinnen und Bürger dürfen derzeit nur mit Termin ins Lindenberger Rathaus.

Bild: Matthias Becker (Archiv)

Wegen des positiven Testergebnisses einer Mitarbeitern sind jetzt auch acht weitere Kollegen in Quarantäne. Wie die Verwaltungsspitze reagiert.
22.09.2020 | Stand: 05:16 Uhr

Eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Lindenberg hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Darüber informierte Hauptamtsleiter Roland Kappel unsere Redaktion. Die Frau hatte Kontakt zu mehreren Kolleginnen und Kollegen, sodass jetzt etwa ein Viertel der Rathaus-Belegschaft in Quarantäne ist.

Am Wochenende erfuhr Kappel von der Infektion der Kollegin. „Wir haben gleich alle betroffenen Mitarbeiter informiert und ihnen gesagt, sie sollen zu Hause bleiben und auf Kontaktaufnahme des Gesundheitsamts warten“, sagt Roland Kappel. Neun Angestellte des Rathauses stehen jetzt unter Quarantäne.

Mehrere Abteilungen betroffen

Die Frau, die sich das Virus wohl in ihrer Freizeit eingefangen hat, war laut Kappel in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Bürgeramt sowie dem Ordnungsamt mit Sozial- und Standesamt. Alle Kontaktpersonen werden getestet, die ersten vorliegende Ergebnisse seien negativ. In den entsprechenden Abteilungen arbeitet derzeit nur eine Notbesetzung. „Wir sind reduziert, aber wir sind handlungsfähig“, erklärt Kappel.

Bis zu zwei Wochen Notbesetzung

Wegen der Pandemie werden im Rathaus schon seit einiger Zeit für Dienstleistungen Termine vergeben. „Das kann jetzt etwas länger dauern“, sagt der Hauptamtsleiter. Die Mitarbeiter, die in Quarantäne sind, könnten zwar manche Tätigkeiten von zuhause erledigen, aber keine mit Publikumsverkehr.

Nach Schätzung Kappels wird die Notbesetzung eineinhalb bis zwei Wochen dauern.