Tennis

Top-Talent vom TC 46 Lindenberg: In Europa jetzt in den Top 25

Amelie Hejtmanek

Pokale, Pokale, Pokale: Amelie Hejtmanek vom TC 46 Lindenberg war bei der Tennis-Europe-Tour erfolgreich unterwegs.

Bild: Hejtmanek

Pokale, Pokale, Pokale: Amelie Hejtmanek vom TC 46 Lindenberg war bei der Tennis-Europe-Tour erfolgreich unterwegs.

Bild: Hejtmanek

Amelie Hejtmanek punktet bei internationaler Tennis-Turnierserie und springt in der Europa-Rangliste nach oben. Wieso sie dafür hunderte Kilometer unterwegs war.
14.05.2021 | Stand: 10:48 Uhr

Amelie Hejtmanek hat einen gewaltigen Sprung nach oben gemacht. Das Top-Talent vom TC 46 Lindenberg hat bei den Tennis-Europe-Turnieren in Albanien, Kroatien und Montenegro fleißig gepunktet – und ist im europäischen Ranking der Mädchen U14 (Jahrgang 2007) als beste Deutsche auf Platz 23 geklettert. „Für mich hat Amelie vier Wochen lang sehr, sehr gute Leistungen gezeigt“, lobt Vater und Trainer Jan Hejtmanek.

Kaderspielerin trainiert in Lindenberg und Weiler

Die in Oberstaufen wohnhafte Kaderspielerin, die vorwiegend in Lindenberg und Weiler trainiert, trat in der albanischen Landeshauptstadt Tirana bei den National Sport Park Open in der U14 an. Bei diesem Tennis-Europe-Turnier der Kategorie 3 zeigte sie im Einzel bei Dauerregen gute Leistungen, musste sich im Viertelfinale aber einer Gegnerin aus Belgien in drei Sätzen geschlagen geben.

Im Doppel trat sie mit einer neuen Partnerin (Alexandra Panagiotidou aus Griechenland) an. Das Duo fand schnell seinen Rhythmus, musste nur im Halbfinale und Finale über drei Sätze gehen und holte sich verdientermaßen den Turniersieg.

Direkt nach dem Finale ging es ins Auto und weiter ins 900 Kilometer entfernte Zagreb zu den Mladost Grill Open, einem Turnier der Kategorie 2. Amelie Hejtmanek war an Nummer 1 gesetzt und traf auf Gegnerinnen aus der Slowakei, Tschechien und Schweden. Letztere fegte sie im Halbfinale mit 6:3 und 6:0 vom Platz. Das Endspiel gegen Alena Kovackova (Tschechien) war eine harte Nuss – mit dem glücklicheren Ende nach drei Stunden für die Gegnerin (2:6, 6:2, 2:6).

Im Doppel belegte sie zusammen mit Leonie Rabl aus Österreich ebenfalls den zweiten Platz.

Direkt nach dem Finale mit dem Auto nach Montenegro

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Direkt nach dem Finale fuhr die Familie weiter nach Montenegro zu den Cungu Open. Die 1000 Kilometer lange Anfahrt steckte der Schülerin zunächst in den Knochen. Im Viertelfinale lag sie gegen eine starke Gegnerin aus England sogar 0:3 zurück. „Danach hat sie sich konzentriert und ihr bestes Tennis gezeigt“, sagt Vater und Trainer Jan Hejtmanek. Mit 6:4 und 6:1 zog sie ins Halbfinale ein, wo sie eine sehr kraftvoll spielende Französin in einer Stunde in die Knie zwang.

Im Finale traf sie auf ihre Doppel-Partnerin Iva Lakic. Gegen die Lokalmatadorin war Amelie ungewohnt nervös – und nach den vielen Strapazen auch schon relativ müde. Nach gewonnenem ersten Satz (6:3) schwanden ihr zusehends die Kräfte. Ein 0:3 glich sie noch zum 5:5 aus, verlor aber den zweiten Satz und auch den dritten. Somit belegte das Top-Talent vom TC 46 Lindenberg den zweiten Platz.

Die Doppel-Konkurernz gewannen Hejtmanek/Lakic souverän.