Handball

Trainer der HSG Oberstaufen/Lindenberg: "Ich will Meister werden"

Handball Herren - Kreisliga - Saison 19/20 - Spieltag 11 - HSG Lindenberg-Oberstaufen vs MTG Wangen 3

Der Trainer und sein verlängerter Arm: Patrick Klimek (rechts) baut bei der HSG Oberstaufen/Lindenberg auf die Leaderqualitäten von Kapitän Kilian Jakobi.

Bild: Florian Wolf

Der Trainer und sein verlängerter Arm: Patrick Klimek (rechts) baut bei der HSG Oberstaufen/Lindenberg auf die Leaderqualitäten von Kapitän Kilian Jakobi.

Bild: Florian Wolf

Die Spielgemeinschaft geht mit einem klaren Ziel in die neue Saison. Die Jugendspieler sorgen für frischen Wind und Tempo. Wen Trainer Patrick Klimek in die Pflicht nimmt.
25.09.2021 | Stand: 12:03 Uhr

Was das Saisonziel angeht, redet Patrick Klimek gar nicht erst um den heißen Brei herum. „Ich will Erster werden“, sagt der Trainer der HSG Oberstaufen/Lindenberg. Zwei Jahre nach dem Aufstieg in die Kreisliga A sieht er die Spielgemeinschaft bereit für den nächsten großen Wurf. Zumal die Mannschaft vor der Saison nochmals verstärkt wurde. „Wir haben viele gute Jugendspieler“, sagt Klimek. Der Kader ist durch Martin Bilgeri, Luca Graf & Co nicht nur breiter geworden, sondern hat auch an Qualität gewonnen.

Handball ist ein temporeicher Sport. Die Spieler müssen schnell im Kopf und auf den Beinen sein. „Bewegung mit und ohne Ball ist das A und O“, sagt Klimek. Der 32-Jährige hat in der Vorbereitung einen großen Schwerpunkt auf die Mitnahme des Spielgeräts in der Bewegung gelegt. „Da muss das Timing besser werden“, sagt er. Denn nach der Balleroberung bleibt häufig nur ein wenige Sekunden langes Zeitfenster, in dem der Gegner unsortiert ist und Lücken anbietet. Je sicherer die Ballkontrolle, desto schneller können dann Abschlüsse und Pässe erfolgen. Eigentlich eine ganz einfache Rechnung.

Zumindest in der Vergangenheit ist diese zumeist auch aufgegangen. Die HSG Oberstaufen/Lindenberg ist sehr offensivstark und wirft in der Regel meist zwischen 25 und 30 Tore pro Spiel. Kapitän und Spielmacher Kilian Jakobi ist immer für einen Treffer gut. Auch Max Symelka hat bereits als Jugendspieler im Aktivenbereich gut abgeliefert. „Er ist sehr variabel“, sagt Klimek über das Lindenberger Eigengewächs, das in den Plänen des Trainers die zweite Säule im Rückraum ist.

Sebastian Richter ist der Rückhalt im Tor

Im Tor soll Sebastian Richter an die überragenden Leistungen der Aufstiegssaison anknüpfen. „Ich würde gerne nie mehr als 20 Gegentore pro Spiel kriegen“, lautet Klimeks Auftrag an seinen Keeper und dessen Vorderleute.

Der Kader umfasst 14 Spieler. Dazu gehören auch eine Handvoll Akteure, die eigentlich noch für die A-Jugend spielberechtigt wären. Allerdings hatte der TSZ Lindenberg nicht genügend Spieler dafür. Der Verein hat deshalb keine A-Jugend gemeldet, sondern die Nachwuchskräfte gleich zu den Herren hochgezogen.

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Ansonsten ist der Kader nahezu unverändert. Klimek selbst hat jedoch seine Spielerkarriere endgültig ad acta gelegt, nachdem er zwar einen Kreuzbandriss auskuriert, dafür aber zunehmend mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Oliver Orgis ist weggezogen und steht ebenfalls nicht mehr zur Verfügung.

Größte Konkurrenz kommt aus Österreich

Die größten Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft kommen für Klimek aus Dornbirn und Feldkirch. „Gegen die Österreicher ist es immer unangenehm zu spielen“, sagt er. Die TS Dornbirn ist auch gleich der Auftaktgegner am Samstag, 25. September (20.30 Uhr in der Dreifachturnhalle Lindenberg). „Das ist gleich mal eine Hausnummer“, sagt Klimek. Zumal es für sein Team ein echter Kaltstart wird. Die Mannschaft hatte kein einziges Testspiel. Das bislang letzte Match war am 11. Oktober 2020 in der Liga gegen Friedrichshafen/Fischbach II (29:26) – das einzige Spiel in der abgebrochenen Saison 2020/21.

Trotz aller Unwägbarkeiten ist der 32-Jährige aber optimistisch: „Ich habe ein gutes Gefühl.“ Im Optimalfall wird im Frühjahr ein meisterliches daraus.

Die HSG Oberstaufen/Lindenberg in der Kreisliga A Bodensee – Saison 2021/22

  • Sa., 25. September, 20.30 Uhr HSG Oberstaufen/Lindenberg – TS Dornbirn (in Lindenberg)
  • Sa., 2. Oktober, 20 Uhr BW Feldkirch II – HSG Oberstaufen/Lindenberg
  • So., 24. Oktober, 18 Uhr HSG Oberstaufen/Lindenberg– TSB Ravensburg II (in Lindenberg)
  • Sa., 13. November, 20.15 Uhr TV Weingarten II – HSG Oberstaufen/Lindenberg
  • Sa., 20. November, 18.30 Uhr HSG Oberstaufen/Lindenberg– HSG FN/Fischbach II (in Oberstaufen)
  • Sa., 27. November, 18 Uhr HSG Oberstaufen/Lindenberg – HC Lustenau (in Lindenberg)
  • Sa., 4. Dezember, 18.30 Uhr SG Ailingen/Kluftern – HSG Oberstaufen/Lindenberg
  • So., 16. Januar, 17 Uhr TS Dornbirn – HSG Oberstaufen/Lindenberg
  • Sa., 22. Januar, 18.30 Uhr HSG Oberstaufen/Lindenberg– BW Feldkirch II (in Oberstaufen)
  • Sa., 12. Februar, 18 Uhr TSB Ravensburg II – HSG Oberstaufen/Lindenberg
  • Sa., 19. Februar, 14 Uhr HSG Oberstaufen/Lindenberg– TV Weingarten (in Lindenberg)
  • Sa., 12. März, 20.15 Uhr HSG Fischbach/FN II – HSG Oberstaufen/Lindenberg
  • Sa., 19. März, 15.30 Uhr HC Lustenau II – HSG Oberstaufen/Lindenberg
  • Sa., 26. März, 18.30 Uhr HSG Oberstaufen/Lindenberg – SG Ailingen/Kluftern (in Oberstaufen)