Ukraine-Hilfe im Landkreis Lindau

Unternehmer im Westallgäu sammeln 190.000 Euro für Ukraine

Die Hilfsgüter sind am Freitag bei der Spedition Müller in Opfenbach verladen worden. Den Gabelstapler fährt Benjamin Richter, oben am LKW steht Robin Schmid, unten Michael Speer.

Die Hilfsgüter sind am Freitag bei der Spedition Müller in Opfenbach verladen worden. Den Gabelstapler fährt Benjamin Richter, oben am LKW steht Robin Schmid, unten Michael Speer.

Bild: Susi Donner

Die Hilfsgüter sind am Freitag bei der Spedition Müller in Opfenbach verladen worden. Den Gabelstapler fährt Benjamin Richter, oben am LKW steht Robin Schmid, unten Michael Speer.

Bild: Susi Donner

Bei der Initiative von Unternehmen aus dem Westallgäu sind Geld- und Sachspenden von über 190.000 Euro zusammengekommen. Was mit dem Geld passiert.
28.03.2022 | Stand: 10:03 Uhr

Die Hilfe aus dem Westallgäu für Menschen in der Ukraine rollt weiter. Am Wochenende ist ein zweiter Transport aus Opfenbach Richtung Polen gestartet – an Bord Waren im Wert von über 83.000 Euro. Insgesamt sind bei der Aktion Westallgäuer Unternehmer mittlerweile Geld- und Sachspenden im Wert von mehr als 190.000 Euro zusammengekommen.

Vor zwei Wochen war ein erster Gliederzug mit Hilfsgütern von der Spedition Max Müller an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren. Von dort aus gehen die Waren mit kleinen Fahrzeugen weiter in das osteuropäische Land. Der zweite Transport soll am Montag an der Entladestelle ankommen.

Initiative von Walter Müller und Klaus Huber

Die Initiative zu der groß angelegten Hilfsaktion war von Walter Müller und Klaus Huber, Geschäftsführer von Holzer Druck und Medien, ausgegangen. Beteiligt haben sich die drei Rotary-Clubs Lindau-Westallgäu, Friedrichshafen-Lindau und Lindau-Dreiländereck. Fast 150.000 Euro an Spenden sind so bisher eingegangen. Mit dem Geld werden teils palettenweise Dinge gekauft, die die Menschen in der Ukraine besonders dringend benötigen. Darunter sind beispielsweise Hygieneartikel, Medikamente und Babysachen, aber auch Zelte, Schuhe und Taschenlampen samt Powerbanks (Akkus). Außerdem haben Unternehmen Sachspenden im Wert von 41.000 Euro zur Verfügung gestellt – darunter Lebensmittel, Socken, Schlafsäcke und Verbandsstoff. Die Spedition Max Müller übernimmt alle Transporte.

Nach dem zweiten Transport sind aktuell noch circa 40.000 Euro übrig. Das Geld soll für einen dritten Transport oder die aus der Ukraine geflüchteten Menschen genutzt werden, die sich in der Region befinden.

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