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Spiel auf dem See

Verdis Oper "Rigoletto" als intimes Drama auf ganz großer Bühne

Bregenzer Festspiele 2019: Oper Rigoletto von Guiseppe Verdi auf der Seebühne

Der Hofnarr Rigoletto (Vladimir Stoyanov) kann seine geliebte Tochter Gilda (Ekaterina Sadovnikova) vor den Fängen des Herzogs nicht retten.

Bild: Martina Diemand

Der Hofnarr Rigoletto (Vladimir Stoyanov) kann seine geliebte Tochter Gilda (Ekaterina Sadovnikova) vor den Fängen des Herzogs nicht retten.

Bild: Martina Diemand

Die Rigoletto-Inszenierung der Bregenzer Festspiele ist besonders gelungen. Welche Ideen Regisseur Stölzl umsetzt und was den Zauber des Clowns auf der Seebühne ausmacht.
23.07.2021 | Stand: 17:05 Uhr

Giuseppe Verdis „Rigoletto“ als Spiel auf dem See wird bei den Bregenzer Festspielen als eine der ganz großen Inszenierungen in Erinnerung bleiben. Schon die Bühne hat das Zeug eines ikonenhaftes Bildes. Dabei ist der aus dem Wasser ragende Clownskopf viel mehr als spektakuläre Spielfläche. Er lockt das vieltausendköpfige Publikum in die Geschichte um den Hofnarren Rigoletto, seine geliebte Tochter Gilda und den sexsüchtigen Herzog von Mantua, er beobachtet und kommentiert das Geschehen, treibt die Tragödie sogar voran – und zerbricht schließlich vor 7000 erschütterten Zuschauerinnen und Zuschauern. Auch im Wiederaufnahmejahr löste Philipp Stölzls geniale Inszenierung von „Rigoletto“ bei der Premiere am Bodensee Begeisterung aus.

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