Vermisste gefunden

Vermisste in Lindau: Frau am Bodensee gefunden

Eine in Lindau vermisste Frau wurde am Montag (18.9.) im Bregenzerwald gefunden.

Eine in Lindau vermisste Frau wurde am Montag (18.9.) im Bregenzerwald gefunden.

Bild: Wolfgang Widemann

Eine in Lindau vermisste Frau wurde am Montag (18.9.) im Bregenzerwald gefunden.

Bild: Wolfgang Widemann

Seit dem 11.09.2023 galt eine 41-jährige Frau als vermisst. Beamte der österreichischen Polizei trafen sie im Bereich Bregenzerwald nun wohlbehalten an.
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Von Allgäuer Zeitung
19.09.2023 | Stand: 13:20 Uhr

Die Polizeiinspektion Lindau erreichte die Mitteilung einer Zeugin aus dem österreichischen Vorarlberg, die die Frau gesehen hatte.

Sie hatte die Berichterstattung über den Vermisstenfall mitbekommen. Beamte der österreichischen Polizei überprüften den Hinweis und trafen die Vermisste an, die zwar erschöpft, aber ansonsten wohlauf war.

In der vergangenen Woche hatte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung nach der Frau herausgegeben. Sie war zuletzt in Lindau mit dem Auto aufgebrochen - an ihrem Wohnort kam sie in der Folge aber nicht an. Wegen einer Vorerkrankung konnte die Polizei nicht ausschließen, dass sie sich in einer hilflosen Lage befand.

Inzwischen wurde die Öffentlichkeitsfahndung zurückgezogen.

Vermisste im Allgäu: Schon der zweite Fall in einer Woche

Es war der zweite Vermisstenfall in der Region in wenigen Tagen. Seit Montag (11.9.2023) wird ein 81-jähriger Mann im Kenzengebiet in Halblech vermisst. Der Senior war zu einer Wanderung aufgebrochen. Trotz intensiver Suche durch Bergwacht, Alpine Einsatzgruppe, mithilfe eines Polizeihubschraubers und Rettungshunden der DLRG Füssen, konnte der Wanderer bisher nicht gefunden werden.

Warum es selten Öffentlichkeitsfahndungen der Polizei gibt

Eine Öffentlichkeitsfahndung stellt gerade bei Erwachsenen hohe Anforderungen an den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz. Der oder die Vermisste kann in die Veröffentlichung seiner/ihrer Daten nicht einwilligen. Gerade über das Internet verbreiten sich Namen und Fotos rasend schnell. Deshalb muss die Polizei jedes Mal die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen abwägen mit den Gefahren, die ihm drohen, sollte er nicht gefunden werden. In beiden aktuellen Fällen aus der Region befürchtet die Polizei eine Notlage - deshalb wird öffentlich nach ihnen gesucht.

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