Blitzmarathon Bayern

Zwischenbilanz zum Blitzmarathon - Wo wird im Allgäu noch geblitzt?

Kempten Blitzer

Bis Donnerstagfrüh findet der Blitzmarathon in Bayern statt. Auch im Allgäu stehen viele Blitzer.

Bild: Ralf Lienert

Bis Donnerstagfrüh findet der Blitzmarathon in Bayern statt. Auch im Allgäu stehen viele Blitzer.

Bild: Ralf Lienert

Bis Donnerstagfrüh findet in Bayern der Blitzmarathon statt. Die Polizei gibt erste Zahlen für das Allgäu bekannt und verrät, wo noch Kontrollen sind.
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Von Allgäuer Zeitung
21.04.2021 | Stand: 22:47 Uhr

Der Blitzmarathon im Allgäu ist in vollem Gange. Seit Mittwochmorgen um 6 Uhr finden in ganz Bayern verstärkt Geschwindigkeitskontrollen statt. Bis zum Donnerstag um 6 Uhr wird an vielen verschiedenen Stellen im Allgäu weiter geblitzt. Die Polizei hat bereits erste Daten zu den Verstößen im Allgäu.

Auffällig ist laut Polizeisprecher Dominic Geißler, dass es nach aktuellem Stand viel weniger Verstöße gibt als im Jahr 2019. "Das liegt vor allem daran, dass viel weniger Menschen auf den Straßen im Allgäu unterwegs sind", sagt Geißler. Kein Fitnessstudio, kein Shopping und dazu noch Homeoffice - das zeige sich auf den Allgäuer Straßen. 2020 fiel der Blitzmarathon wegen Corona übrigens aus.

Die Polizei zieht eine Zwischenbilanz zum Blitzmarathon im Allgäu

"Was wir auch bereits sagen können, ist, dass es sehr wenige Geschwindigkeitsspitzen gibt", sagt Geißler. Die wenigen Verstöße am Mittwochvormittag seien "im niedrigen Verwarnungsbereich" gewesen. Die Autofahrer seien also in den meisten Fällen nur zehn bis zwanzig Stundenkilometer (km/h) zu schnell gefahren und müssen lediglich mit einem Verwarngeld rechnen.

Dabei gebe es zwei Schwerpunke im Allgäu: Auf der B19 zwischen Sonthofen und Immenstadt fuhren am Mittwochvormittag fünf von insgesamt 4200 Autofahrern zu schnell. Auf dem Schumacherring in Kempten verzeichnete die Polizei laut Geißler insgesamt 31 Verstöße.

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Am Mittwochnachmittag stehen auf der B12 bei Germaringen und auf der B16 bei Füssen Blitzer. "Das sind die beiden Messstellen, die feststehen", sagt Geißler. "Alles weitere entscheiden die Kollegen in den Polizeiinspektionen selbst."

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Bisher gebe es laut Geißler jedoch nur ein "grobes Lagebild". Denn anders als in den Vorjahren sei die Verkehrsüberwachung fast ausschließlich technisch. "Das bedeutet, dass die Polizei in diesem Jahr kaum Handmessgeräte nutzt", sagt Geißler. Zum Infektionsschutz verzichtet die Polizei in Corona-Zeiten auf Kontrollen, bei denen die Autofahrer sofort angehalten werden.

Das Bayerische Innenministerium hat Listen mit den Messstellen für alle Regierungsbezirke veröffentlicht.

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