Corona-Krise

Bayern führt Maskenpflicht an Schulen ein

Schülerinnen und Schüler in Bayern müssen ab dem kommenden Schuljahr mit Maske zum Unterricht erscheinen.

Schülerinnen und Schüler in Bayern müssen ab dem kommenden Schuljahr mit Maske zum Unterricht erscheinen.

Bild: picture alliance/Boris Roessler/dpa

Schülerinnen und Schüler in Bayern müssen ab dem kommenden Schuljahr mit Maske zum Unterricht erscheinen.

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Für das neue Schuljahr führt Bayern eine Maskenpflicht an Schulen ein. Sie werde bis zum Platz im Klassenzimmer gelten - auch in Grundschulen.
Schülerinnen und Schüler in Bayern müssen ab dem kommenden Schuljahr mit Maske zum Unterricht erscheinen.
dpa
31.07.2020 | Stand: 12:16 Uhr

Das sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag in München.

Bisher habe nur ein Gebot bestanden. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie sei regional auch eine Maskenpflicht im Unterricht möglich.

Die Maskenplicht ist Teil eines Vier-Stufen-Systems, das der Freistaat zum Schulstart im September einführen wird. Es richtet sich nach dem Infektionsgeschehen in den jeweiligen Regionen. Ziel nach den Sommerferien sei der Regelbetrieb unter besonderen Hygienebedingungen, sagte Piazolo. Die Schulen starten am 8. September.

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Bei hohen Infektionszahlen in einer Region könne in den dortigen Schulen auch eine Rückkehr zum Distanzunterricht von zu Hause aus nötig sein - die vierte Stufe. In den Stufen zwei und drei des Systems werden schrittweise zuerst eine Maskenpflicht im Unterricht und dann auch wieder verschärfte Mindestabstände gelten.

Bis mindestens Ende Januar 2021 seien mehrtägige Klassenfahrten untersagt. Für alle Lehrkräfte werde zudem das Angebot einer freiwilligen Reihentestung bestehen. Eine Pflicht dazu wird aber laut Piazolo nicht eingeführt.