Corona bei Kindern und Jugendlichen

Inzidenzwerte bei jungen Menschen steigen stark an

Die Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen ist seit dem Ende der Weihnachtsferien rapide angestiegen.

Die Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen ist seit dem Ende der Weihnachtsferien rapide angestiegen.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen ist seit dem Ende der Weihnachtsferien rapide angestiegen.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen ist zuletzt stark gestiegen. Bei Kindern unter fünf hat sich der Wert binnen einer Woche mehr als verdoppelt.
##alternative##
dpa
17.01.2022 | Stand: 15:41 Uhr

Die Corona-Inzidenzen bei bayerischen Kindern und Jugendlichen sind in der Woche seit Ende der Weihnachtsferien in die Höhe geschossen. In der Altersgruppe der Sechs- bis Elfjährigen ist der Wert binnen sieben Tagen um mehr als 164 Prozent gestiegen, wie aus Daten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vom Montag hervorgeht.

Corona bei Kindern und Jugendlichen: Inzidenz nach den Weihnachtsferien stark gestiegen

Vor einer Woche hatte das LGL für die Gruppe noch 372 Fälle pro Woche und 100 000 Einwohnern gemeldet, jetzt sind es 985. Noch höher fiel die Inzidenz bei den 16- bis 19-Jährigen aus: 1305 ist der höchsten Wert, den das LGL je für eine Altersgruppe ermittelt hat. Der relative Anstieg fiel mit 79 Prozent allerdings etwas geringer aus. (Lesen Sie auch: Corona an Berufsschulen - Flexibler Distanzunterricht statt "Corona-Tourismus")

Die dritthöchste Inzidenz wird mit 982 für die 12- bis 15-Jährigen ausgewiesen. Auch hier gab es mehr als eine Verdoppelung binnen sieben Tagen. Dahinter folgen die 20- bis 34-Jährigen mit 882 - hier fällt der Anstieg wie auch bei anderen älteren Gruppen allerdings deutlich geringer aus.

Inzidenz bei Kindern bis fünf Jahren mehr als verdoppelt

Stark angezogen hat auch die Inzidenz bei Kindern bis fünf Jahren. Hier gab es mehr als eine Verdoppelung - von 177, die vergangenen Montag gemeldet wurden, auf 376. Zum starken Anstieg dürfte dabei auch die Testpflicht für Kindergartenkinder beigetragen haben. Wie in den Schulen sorgen die verpflichtenden Tests dafür, dass Infektionen häufiger entdeckt werden.

Lesen Sie auch
##alternative##
"Die Welle kommt ungewöhnlich spät"

Hohe Grippe-Zahlen bei Kindern: Arzt rät zur Impfung

Lesen Sie auch: Kultusminister Piazolo rät Lehrern zu Augenmaß bei Notenabfragen

Für nur 0,99 € einen Monat alle exklusiven AZ Plus-Artikel auf allgaeuer-zeitung.de lesen
Jetzt testen
Ausblenden | Ich habe bereits ein Abo.