Halbzeit bei Corona-Studie an Kitas

Trotz Teil-Lockdown: Corona-Studie an Würzburger Kitas in vollem Gange

Forscher rechnen voraussichtlich im Februar mit ersten Ergebnissen ihrer Studie zur Früherkennung von Corona-Infektionen bei Kindern.

Forscher rechnen voraussichtlich im Februar mit ersten Ergebnissen ihrer Studie zur Früherkennung von Corona-Infektionen bei Kindern.

Bild: Uwe Anspach, dpa

Forscher rechnen voraussichtlich im Februar mit ersten Ergebnissen ihrer Studie zur Früherkennung von Corona-Infektionen bei Kindern.

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Kitas möglichst offen halten - daran forschen Mediziner in Unterfranken. Demnächst soll es erste Ergebnisse geben.
Forscher rechnen voraussichtlich im Februar mit ersten Ergebnissen ihrer Studie zur Früherkennung von Corona-Infektionen bei Kindern.
dpa
23.11.2020 | Stand: 06:48 Uhr

Halbzeit bei der Corona-Studie an Würzburger Kitas: Forscher rechnen voraussichtlich im Februar mit ersten Ergebnissen ihrer Studie zur Früherkennung von Corona-Infektionen bei Kindern. Nach derzeitigem Stand könnten die Untersuchungen im Januar abgeschlossen werden, sagte Mikrobiologe Oliver Kurzai vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie. Trotz des Teil-Lockdowns liefen die Testungen mit Kindern, Eltern und Betreuern von Kindertageseinrichtungen regulär.

Etwa 1000 Betreuer und Kinder im Vorschulalter aus der Region Würzburg werden regelmäßig auf eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus getestet. Ziel der Untersuchung ist es, Kinderbetreuung trotz Corona-Ausbrüchen zu ermöglichen - ohne dass Kitas schließen müssen.

Möglichst flächendeckendes Monitoring

Virologen, Allgemeinmediziner sowie die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Würzburger Uniklinik beteiligen sich an der Studie namens "Wü-KiTa-CoV-Studie" und wollen ein möglichst flächendeckendes Monitoring erreichen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt im Rahmen des Forschungsnetzwerks InfectControl die Studie mit mehr als einer Million Euro.

Die Würzburger Studie läuft ergänzend zu dem Forschungsprojekt "Covid Kids Bavaria" mit weiteren fünf bayerischen Universitätskliniken. Durch großflächige Stichproben wollen diese herausfinden, ob Kinderbetreuungsstätten eine Gefahr für eine unkontrollierte Ausbreitung von Covid-19 darstellen. Die Infektiosität von Kindern ist dabei eine der Schlüsselfragen.

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