Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Maßnahme soll "gemeinschaftliches Schulleben stärken"

Wer sich in Schulen nicht auf Corona testet, gilt ab sofort als Schwänzer

Seit dem 6. Oktober gelten Schülerinnen und Schüler, die fehlen, weil sie weder geimpft noch genesen sind und sich nicht auf Corona testen lassen möchten, als unentschuldigt.

Seit dem 6. Oktober gelten Schülerinnen und Schüler, die fehlen, weil sie weder geimpft noch genesen sind und sich nicht auf Corona testen lassen möchten, als unentschuldigt.

Bild: Sven Hoppe

Seit dem 6. Oktober gelten Schülerinnen und Schüler, die fehlen, weil sie weder geimpft noch genesen sind und sich nicht auf Corona testen lassen möchten, als unentschuldigt.

Bild: Sven Hoppe

Kinder, die sich einem Corona-Test in der Schule verweigern, fehlen ab sofort unentschuldigt. In Bayern gibt es eine Gnadenfrist, dann drohen Konsequenzen.
##alternative##
Von Piet Bosse
13.10.2021 | Stand: 17:35 Uhr

Dass Eltern eines Kindes ein Bußgeld zahlen mussten, hat Günter Manhardt, Schulleiter des Schmuttertal-Gymnasiums in Diedorf, bisher erst einmal erlebt: „Jemand ist vor den Ferien zu früh in den Urlaub geflogen, das Bußgeld war so hoch wie die dadurch ersparten Flugkosten.“ Nun könnten weitere Bußgeld-Fälle dazukommen: Seit dem 6. Oktober gelten Schülerinnen und Schüler, die fehlen, weil sie weder geimpft noch genesen sind und sich nicht auf Corona testen lassen möchten, als unentschuldigt. Als Schulschwänzer also. Sie verletzten grundsätzlich ihre Schulpflicht, heißt es in der Begründung zur jüngsten Änderung der bayerischen Corona-Verordnung.

  • Unbegrenzt alle Artikel lesen
  • 1 Monat für nur 0,99 € testen
  • Monatlich kündbar