Die Frau, die für Covent Garden in London, die Met in New York und die Semperoper in Dresden Räume und Kulissen erdachte, will schon seit vielen Jahren nach Bregenz. „Es ist der Traum aller Bühnenbildner, hier zu arbeiten“, sagt sie. Die Dimensionen – „dieses Riesending“ – faszinieren sie, aber auch der Gedanke, dass in Bregenz das Bühnenbild nach der Aufführung nicht hinter einem Vorhang verschwindet und die Erinnerung daran schnell verblasst. Stattdessen steht die Seebühne fast zwei Jahre am Ufer, als Teil des Bregenzer Stadtbildes. „Sie ist Architektur und Kunst in einem.“ Zur Zeit ragen zwei riesige Hände aus dem Wasser. Es sind die Hände von Es Devlin.
Seebühne Bregenz