Schule in der Corona-Pandemie

Freie Wähler fordern Ersatz für abgesagte Faschingsferien in Bayern

In der Corona-Pandemie blieben die Klassenzimmer oft leer. Um versäumten Unterricht nachzuholen, wurden an bayerischen Schulen deshalb die Faschingsferien gestrichen.

In der Corona-Pandemie blieben die Klassenzimmer oft leer. Um versäumten Unterricht nachzuholen, wurden an bayerischen Schulen deshalb die Faschingsferien gestrichen.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

In der Corona-Pandemie blieben die Klassenzimmer oft leer. Um versäumten Unterricht nachzuholen, wurden an bayerischen Schulen deshalb die Faschingsferien gestrichen.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

An den Schulen in Bayern sind die Faschinsferien abgesagt - die Unterrichtsausfälle wegen Corona müssen nachgeholt werden. Die Freien Wähler fordern Ersatz.
In der Corona-Pandemie blieben die Klassenzimmer oft leer. Um versäumten Unterricht nachzuholen, wurden an bayerischen Schulen deshalb die Faschingsferien gestrichen.
dpa
31.01.2021 | Stand: 16:22 Uhr

Als Ersatz für die coronabedingt abgesagten Faschingsferien haben die Freien Wähler im Landtag zusätzliche freie Tage vorgeschlagen.

Zusätzliche freie Tage: Das haben sich Lehrer und Schüler verdient

So könnte beispielsweise der 14. Mai, der Freitag nach Christi Himmelfahrt, heuer als Ferientag deklariert werden, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Eva Gottstein, am Sonntag. "Außerdem sollten wir unserer engagierten Lehrerschaft den Buß- und Bettag als zusätzlichen freien Tag anbieten, denn das haben sich die Kolleginnen und Kollegen mehr als verdient."

Der Buß- und Bettag ist am 17. November. Bayernweit haben an diesem Tag die Schulen geschlossen, die Lehrer haben aber nicht dienstfrei. An vielen Schulen wird der Tag für einen sogenannten pädagogischen Tag genutzt. Lehrer protestantischen Glaubens haben aber die Möglichkeit, von derartigen Veranstaltungen fernzubleiben, um zum Gottesdienst zu gehen.

In den Faschingsferien soll versäumter Unterricht nachgeholt werden

Die bisher ersatzlose Streichung der Ferienwoche (15. bis 19. Februar) hatte der schwarz-orangen Landesregierung Kritik eingebracht. So hatte die Landtags-SPD verlangt, die kurzfristige Absage zurückzunehmen. Die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Lehrerverbände plädierte für eine Verschiebung.

Die Landesregierung hatte ihre Entscheidung damit begründet, in der Zeit könne Unterricht nachgeholt werden, der wegen der Pandemie ausgefallen sei.

Eine Petition der Lehrergewerkschaft GEW gegen die Streichung der Faschingsferien war gescheitert

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