Virus vom Typ H5N1

Geflügelpest bei Hobby-Halter in Unterfranken - Tiere gekeult

In Unterfranken kam es zu einem Ausbruch der Geflügelpest in einem hobbymässig betriebenen Hof. (Symbolbild)

In Unterfranken kam es zu einem Ausbruch der Geflügelpest in einem hobbymässig betriebenen Hof. (Symbolbild)

Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa

In Unterfranken kam es zu einem Ausbruch der Geflügelpest in einem hobbymässig betriebenen Hof. (Symbolbild)

Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Bei Hühnern eines Hobby-Geflügelhalters ist die Geflügelpest ausgebrochen. Alle noch lebende Tiere seien durch das Veterinäramt getötet und entsorgt worden.
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dpa
11.01.2022 | Stand: 19:06 Uhr

Der teilte die Behörde in Rhön-Grabfeld am Dienstagabend mit. Wahrscheinlich hätten sich die im Freiland gehaltenen Hühner durch Wildvögel mit dem Virus angesteckt. Das Landratsamt ordnete eine Stallpflicht für Geflügel für die Stadt Fladungen und weitere Orte an.

Geflügelpest in Untefranken: Umweltministerium reagiert mit strengen Regeln

Das Umweltministerium hat bereits mit strengen Regeln auf die Ausbreitung der Geflügelpest in Bayern reagiert. Es gilt ein Verbot von Geflügel-Ausstellungen und -Märkten, ein Fütterungsverbot von Wildvögeln sowie eine Untersuchungspflicht bei Händlern, die Tiere im Rahmen des mobilen Handels abgeben. Damit soll der Kontakt zwischen Wildvögeln und Haus- und Nutzgeflügel vermieden werden, so dass die Geflügelpest möglichst nicht in Geflügelhaltungen eingeschleppt werden kann.

Vogelgrippeausbruch im Landkreis Erding

Die drei Geflügelpest-Fälle bei Wildvögeln wurden in den Landkreisen Cham und Nürnberger Land festgestellt. Zudem registrierte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Angaben nach kürzlich einen einzelnen Vogelgrippeausbruch in einem kleinen Hausgeflügelbestand mit rund 50 Hühnern im Landkreis Erding. Auch dort wurde der Tierbestand gekeult.

Seit Oktober breitet sich die Geflügelpest bundesweit aus. Für Menschen ist das Virus vom Typ H5N1 nach derzeitigen Erkenntnissen ungefährlich.

Lesen Sie auch: Die Geflügelpest in Bayern zwingt zum Handeln. Die Landratsämter Unterallgäu und Lindau informieren über die neue Allgemeinverfügung. Das müssen Halter wissen.

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