Sexueller Missbrauch

Große Kinderpornografie-Razzia: 51 Beschuldigte in Bayern

Kinderpornografie auf WhatsApp

Bei der "Operation Weckruf" haben Ermittler Wohnungen und Häuser in ganz Bayern durchsucht. Die Verdächtigen kommen aus allen Schichten.

Bild: Silas Stein

Bei der "Operation Weckruf" haben Ermittler Wohnungen und Häuser in ganz Bayern durchsucht. Die Verdächtigen kommen aus allen Schichten.

Bild: Silas Stein

Bei einer Razzia haben Ermittler Wohnungen in ganz Bayern durchsucht. Es geht um sogenanntes "Cybergrooming" und Kinderpornografie.
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dpa
05.05.2021 | Stand: 12:39 Uhr

Bei einer großangelegten Kinderpornografie-Razzia haben Ermittler 49 Objekte in ganz Bayern durchsucht. 51 Menschen werden beschuldigt, Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch besessen und verbreitet oder sich durch das sogenannte Cybergrooming selbst des sexuellen Kindesmissbrauchs strafbar gemacht zu haben. Cybergrooming ist die Kontaktnahme zu einem Kind über das Internet mit der Absicht des sexuellen Missbrauchs.

"Operation Weckruf" in Bayern: Täter aus allen Regionen

Es sei die bislang "größte koordinierte Durchsuchungsaktion zu Kinderpornografie" in Bayern gewesen, sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) am Mittwoch in München. "Die Täter kommen als allen Altersgruppen, allen Berufsgruppen, allen sozialen Schichten und allen Regionen." Die Aktion trug den Titel "Operation Weckruf". Smartphones, Computer und Datenträger wurden sichergestellt, 213 Polizeibeamte waren im Einsatz. Neben den 49 Objekten in Bayern seien noch zwei weitere in Stuttgart und Hannover durchsucht worden.

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