Schnee in Bayern

Großer Andrang an Ausflugszielen - Schneechaos bleibt aus

Kräftig im Einsatz waren die Schneeräumfahrzeuge, wie hier auf der Autobahn A8 zwischen München und Holzkirchen.

Kräftig im Einsatz waren die Schneeräumfahrzeuge, wie hier auf der Autobahn A8 zwischen München und Holzkirchen.

Bild: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Kräftig im Einsatz waren die Schneeräumfahrzeuge, wie hier auf der Autobahn A8 zwischen München und Holzkirchen.

Bild: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Das Chaos ist in Bayern trotz Dauer-Schneefall bis Sonntagnachmittag ausgeblieben. Es kam teils zu Zugausfällen und einem großen Andrang an Ausfllugszielen.
Kräftig im Einsatz waren die Schneeräumfahrzeuge, wie hier auf der Autobahn A8 zwischen München und Holzkirchen.
dpa
17.01.2021 | Stand: 16:16 Uhr

Zugausfälle und viele winterliche Spaziergänger - aber das große Schneechaos bleibt trotz anhaltendem Schneefall in Bayern aus. Besonders im Süd-Westen des Freistaates haben Schneefall und Straßenglätte für einige kleinere Unfälle und Verspätungen im Verkehr gesorgt. In Unterfranken musste die Polizei Spaziergänger nach Hause schicken, weil der Andrang zu groß war.

Der Zugverkehr musste besonders im Allgäu streckenweise unterbrochen werden. Aufgrund des andauernden Schneefalls kam es zu Weichenstörungen, wie die Deutsche Bahn am Sonntag mitteilte.

Auch wer sich statt dem Zug für das Auto entschied, musste an diesem Wochenende mit wetterbedingten Verzögerungen rechnen. Im Süden und Westen Bayerns waren die Straßen teils verschneit und glatt. In der Nacht zum Sonntag sei die Verkehrslage laut Polizei aber größtenteils ruhig gewesen.

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In Niederbayern, der Oberpfalz und in Oberfranken war im Vergleich zum Rest des Freistaates in der Nacht auf Sonntag wenig bis kein Schnee gefallen. Die Polizei in Niederbayern musste nach eigenen Angaben Dutzende Menschen nach Hause schicken, die sich nachts nicht an die derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise gehalten hatten. Tagsüber hielten sich die Spaziergänger und Tagestouristen allerdings größtenteils an die Regelungen, so ein Sprecher der Polizei Niederbayern.

Nachdem die Polizei in Unterfranken schon am Samstag etwa 200 Autos von Tagestouristen zurückweisen musste, war der Andrang an regional beliebten Ausflugszielen auch am Sonntag groß. Einem Sprecher der Polizei zufolge kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen, da der Andrang zu groß wurde. Zu Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz sei es aber nicht gekommen.

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