Happy End am Airport

Ikarus - das war großes Kino! Der letzte Festivaltag in Bildern

Das könnte den ganzen Sommer so gehen - aber: Am Samstag war der letzte Tag des Ikarus-Festivals 2018 in Memmingen. Nächstes Jahr steigt das Mega-Event schon zum fünften Mal.

Das könnte den ganzen Sommer so gehen - aber: Am Samstag war der letzte Tag des Ikarus-Festivals 2018 in Memmingen. Nächstes Jahr steigt das Mega-Event schon zum fünften Mal.

Bild: Peter Hausner

Das könnte den ganzen Sommer so gehen - aber: Am Samstag war der letzte Tag des Ikarus-Festivals 2018 in Memmingen. Nächstes Jahr steigt das Mega-Event schon zum fünften Mal.

Bild: Peter Hausner

Wie geil war das denn bitte?! Als die letzten Festivalbesucher am frühen Sonntagmorgen gegen 04.15 Uhr glücklich zurück zu ihren Zelten pilgerten, waren sich alle einig: Das Ikarus 2018 war ein Mega-Event! Auch der Samstag bot beim größten Allgäuer Festival noch mal alles, was dazu gehört: Traumwetter, Top-DJs, Tausende feiernde Menschen. allgaeu.life war dabei und zeigt Dir in unseren Bildern das Beste vom Wochenende.
06.05.2021 | Stand: 14:23 Uhr

96 DJs aus aller Welt haben den Allgäu Airport von Donnerstag bis zum Sonntagmorgen in ein Mekka für Electro-Fans verwandelt. Rund 35.000 Besucher zählten die Ikarus-Organisatoren in einer ersten Bestandsaufnahme. "Wir sind zufrieden und freuen uns schon auf die nächste Edition", teilt Alex Eidel vom Veranstalter mit.

Einen großen Teil zum Gelingen trug neben dem gut durchmischten Line-up die neue Waldbühne bei, die es heuer zum ersten Mal gab. Ein Schreiner-Kollektiv hatte eigens eine Bühne aus Holz gefertigt, auf der die DJs inmitten einer Waldlichtung auflegten. Dort wurde zwischen Fichten und Tannen getanzt, es roch nach Natur und Harz. "Sie hat alle Vorstellungen übertroffen und unsere Gäste in Staunen versetzt", kündigt Mitorganisator Alex an, dass es die "Forest Stage" auch im kommenden Jahr geben wird.

Auch auf den anderen Bühnen passte die Mischung: Während es im "Medusa"-Shelter überwiegend trancige Klänge zu hören gab, dominierte im Festivalzelt und den anderen Sheltern harter Technosound. "Die Kombination so vieler verschiedener Genres macht das Ikarus zu etwas Besonderem", sagt Veranstalter Alex.

Auf der Hauptbühne traten am Samstag mit Moonbootica, Ofenbach und Alle Farben Künstler auf, die auch einem breiteren Publikum bekannt sind. Ofenbach sorgte für klassische Partystimmung - die beiden Franzosen, die mit Songs wie "Be Mine" und "Katchi" ihren Durchbruch schafften, lieferten passend zum Wetter einen Gute-Laune-Elektro-Pop-Mix. Einen starken Auftritt legte auch der Berliner Frans Zimmer alias Alle Farben hin, der mit Trompeter und Sänger angerückt war und mit seinen Hits wie "Bad Ideas", "Please Tell Rosie" und "Supergirl" dafür sorgte, dass der Platz vor der Hauptbühne am Abend aus allen Nähten platzte.

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Ikarus-Festival - Tag 3

Technofans kamen dagegen beim Mega-Auftritt von Pappenheimer im "Hade"-Shelter oder bei Sam Paganini im Zelt auf ihre Kosten - ehe es gegen 2 Uhr hieß: Noch mal alle Kräfte moblisieren für den Schlussspurt. Die "Urgesteine" von Lexy & K-Paul sorgten aber dafür, dass Ermüdungserscheinungen vor morgens um vier keine Chance hatten.

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Zufrieden zeigte man sich mit dem Verlauf des Wochenende auch bei der Polizei: "Für ein Festival in dieser Größe ist es äußerst friedlich zugegangen", teilt Einsatzleiter Manfred Guggenmoos mit. Zwar habe es in zehn Fällen Widerstand gegen Polizeibeamte gegeben. „Das waren meist Leute, die auf das Gelände wollten, etwa um Pfand zu sammeln.“ Auf dem Campingplatz selbst seien Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sehr freundlich behandelt worden. Erfreulich sei, dass deutlich weniger Menschen unter Alkohol- und Drogeneinfluss Auto gefahren seien. „Die Kontrollen zeigen Wirkung“, sagt Guggenmoos.

Rund 270 Drogendelikte wurden festgestellt. Außerdem habe ein Betrunkener sich Zutritt zu einem Bagger verschafft und versucht, einen der Shelter des ehemaligen Militärflughafens abzureißen. Dabei ist laut Polizei rund 75.000 Euro Schaden entstanden.

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