Zwischenfall in ICE

Jugendlicher mit Messer im ICE - Zugbegleiter alarmiert Polizei

Am Münchner Hauptbahnhof warteten Polizisten auf den eintreffenden ICE und stellten den 16-Jährigen.

Am Münchner Hauptbahnhof warteten Polizisten auf den eintreffenden ICE und stellten den 16-Jährigen.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbol)

Am Münchner Hauptbahnhof warteten Polizisten auf den eintreffenden ICE und stellten den 16-Jährigen.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbol)

Ein Zugbegleiter hat in einem ICE zwischen Augsburg und München bei einem 16-Jährigen ein Messer und KO-Spray entdeckt. Der Schaffner rief die Polizei.
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dpa
07.11.2021 | Stand: 14:15 Uhr

Nach der Messerattacke in einem ICE zwischen Regensburg und Nürnberg am Samstag hat ein Zugbegleiter einen Jugendlichen mit einem Messer in einem anderen ICE gemeldet. Von dem 16-Jährigen sei aber zu keinem Zeitpunkt Gefahr ausgegangen, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit.

Der Jugendliche sei am Samstagabend in Augsburg in einen ICE von Hamburg nach München eingestiegen. Der Zugbegleiter entdeckte im Ärmel des 16-Jährigen ein Messer und KO-Spray. Mit der Polizei vereinbarte der Deutsche-Bahn-Mitarbeiter, dass der Zug planmäßig in den Münchner Hauptbahnhof einfährt und dort die Polizei wartet.

Junge wirft Messer weg und versucht zu flüchten

Als Beamte der Bundespolizei am Gleis an den Jungen herantraten, versuchte er zu flüchten und warf das Messer ins Gleis unter einen anderen Zug. Die Flucht wurde jedoch unterbunden und das Butterflymesser und ein Tierabwehrspray sichergestellt. Seine Mutter holte den 16-Jährigen aus München am Abend auf der Wache ab. Die Polizei ermittelt nun wegen Widerstandes und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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