Skifahren

Liftfahrt mit Maske - Pistensaison an Zugspitze startet im November

An der Zugspitze soll der Skibetrieb im November starten.

An der Zugspitze soll der Skibetrieb im November starten.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Archivbild)

An der Zugspitze soll der Skibetrieb im November starten.

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Als erstes Skigebiet Deutschlands will die Zugspitze am 13. November in die Saison starten - unter strikten Corona-Auflagen.
An der Zugspitze soll der Skibetrieb im November starten.
dpa
14.10.2020 | Stand: 10:42 Uhr

Auf den Erfahrungen im Sommerbetrieb gründend seien die Maßnahmen für den Winter erarbeitet worden, teilte die Bayerische Zugspitzbahn am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen mit. Zum Liftfahren - egal ob in der Seilbahn, im Sessel- oder im Schlepplift - müssen alle außer Kinder bis sechs Jahre Masken tragen. Auf den Pisten dürfen die Wintersportler dann ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs sein. Sie müssen allerdings stets mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Gästen einhalten.

Zugspitze: Für Skifahrer wird Altschnee auf dem Gletscher verteilt

Erster Schnee ist auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) schon gefallen. Skifahrer und Snowboarder werden ihre ersten Schwünge teils auch auf Schnee vom Vorjahr ziehen: Die Zugspitzbahn hatte zum Ende der vergangenen Saison Schneedepots angelegt, die nun als Unterlage dienen. In den nächsten Tagen und Wochen werde der Altschnee auf dem Gletscher verteilt, sagte eine Sprecherin.

Die meisten Skigebiete, darunter auch das niedriger gelegene Skigebiet Classic in Garmisch-Partenkirchen wollen den Betrieb im Dezember noch vor Weihnachten aufnehmen - je nachdem, wann genügend Schnee liegt. Die Hygienemaßnahmen sehen überall ähnlich aus: Maske, Abstand - und möglichst bargeldloses Bezahlen.

Die Liftbetreiber zeigen sich optimistisch, dass die Saison damit wie geplant laufen kann. Das Skigebiet Alpen Plus mit Brauneck, Sudelfeld und Spitzingsee verkauft bereits seit September Saisonskipässe.

Wie das Skifahren im Allgäu funktionieren soll, lesen Sie hier. Eine kuriose Nachricht kommt vor dem Start in den Winter 2020/2021 aus der Tiroler Gemeinde Mayrhofen: Dort dürfen im Winter ab 18 Uhr keine Skischuhe im Ortszentrum getragen werden.

Unabhängig vom Lift- und Bahnbetrieb gehen Experten davon aus, dass wegen der Corona-Pandemie noch mehr Menschen auf eigene Faust als Schneeschuh-Wanderer und Skitourengeher in den Bergen bewegen werden. Lesen Sie dazu ein Interview mit dem Leiter der bayerischen Lawinenwarnzentrale, Dr. Thomas Feistl, der sich auf einen "speziellen Winter" einstellt.