Corona-Pandemie

Maskenverweigerer greifen in Bayern mehrere Menschen an

In Bayern ist es zu mehreren Auseinandersetzungen gekommen, weil Menschen sich geweigert hatten, eine Maske zu tragen.

In Bayern ist es zu mehreren Auseinandersetzungen gekommen, weil Menschen sich geweigert hatten, eine Maske zu tragen.

Bild: Federico Gambarini, dpa (Symbolbild)

In Bayern ist es zu mehreren Auseinandersetzungen gekommen, weil Menschen sich geweigert hatten, eine Maske zu tragen.

Bild: Federico Gambarini, dpa (Symbolbild)

Maskenverweigerer haben am Wochenende mehrere Menschen angegriffen, die sie aufgefordert haben, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
In Bayern ist es zu mehreren Auseinandersetzungen gekommen, weil Menschen sich geweigert hatten, eine Maske zu tragen.
dpa
24.01.2021 | Stand: 13:01 Uhr

In einer Münchner S-Bahn soll eine 22 Jahre alte Frau einen Mann bei einem Streit um die fehlende Mund-Nasen-Bedeckung verletzt haben. Das 28 Jahre alte Opfer hatte die Frau angesprochen und sie gebeten, eine Maske zu tragen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Daraufhin habe die Frau ihn beleidigt und ihm in den Bauch getreten. Zudem habe der Mann Abschürfungen an der Hand erlitten.

Bei dem Streit am Freitagabend habe die Frau zudem mehrfach gegen Mitarbeiter der DB-Sicherheit, die eingeschritten waren, getreten. Eine 31 Jahre alte Mitarbeiterin sei hierbei am Knöchel und am Oberschenkel verletzt worden. Eine Blutprobe der mutmaßlichen Täterin habe einen Promillewert von 2,66 ergeben. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung gegen die 22-Jährige ein. Zudem erwartet sie eine Strafe wegen eines Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Streit zwischen Jugendlichen in Oberfranken

Im oberfränkischen Forchheim soll am Samstagabend ein 17-Jähriger randaliert und eine weitere Jugendliche zu Boden geschubst haben. Dort war es ebenfalls zum Streit gekommen, weil der 17-Jährige sich geweigert hatte, eine Maske zu tragen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Beim Eintreffen der Polizei habe der mutmaßliche Täter ebenfalls die Beamten beleidigt. Er habe die Nacht auf Anordnung eines Richters in Gewahrsam verbracht.

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