Polizist vor Gericht

Polizist wegen heimlicher Aufnahmen und Kinderpornografie vor Gericht

In Lichtenfels/Coburg steht ein Polizist vor Gericht. Ihm werden das heimliche Filmen von Frauen und der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen.

In Lichtenfels/Coburg steht ein Polizist vor Gericht. Ihm werden das heimliche Filmen von Frauen und der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

In Lichtenfels/Coburg steht ein Polizist vor Gericht. Ihm werden das heimliche Filmen von Frauen und der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

Ein 26-jähriger Polizist muss sich in Lichtenfels vor Gericht verantworten, weil er Frauen und eine Jugendliche heimlich in einer Wohnung gefilmt haben soll.
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dpa
06.07.2021 | Stand: 07:37 Uhr

Ein junger Polizist soll Frauen und eine Minderjährige heimlich gefilmt sowie Missbrauchsabbildungen besessen haben. Nun muss er sich unter anderem wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften vor Gericht verantworten.

Für den Prozess gegen den heute 26-Jährigen sei nur ein Sitzungstag am Dienstag geplant, wie das Amtsgericht Lichtenfels mitteilte. Neben den heimlichen Aufnahmen wird ihm der Besitz von etwa 400 kinderpornografischen Bildern und Videos zur Last gelegt.

Polizist soll Frauen und Jugendliche heimlich gefilmt haben

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg soll der Mann vier Frauen und eine Jugendliche zum Beispiel in einer Wohnung heimlich gefilmt haben. Vorgeworfen wird ihm hier die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Die Taten fanden demnach 2015 und 2016 statt. Der Mann war zu der Zeit im Polizeidienst beziehungsweise in der Ausbildung zum Polizeibeamten.

Der 26-Jährige darf derzeit keinen Polizeidienst leisten. Außerdem läuft gegen ihn ein Disziplinarverfahren, wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilte. Wegen des Strafverfahrens sei dieses aber derzeit ausgesetzt.

Mann schon 2019 in Untersuchungshaft

Der Mann saß nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Herbst 2019 für zwei Monate in Untersuchungshaft. Da er bei der frühesten Tat noch nicht 21 Jahre alt war, ist das Jugendschöffengericht zuständig. Aus Platzgründen weicht man von Lichtenfels in einen Saal des Landgerichts Coburg aus.

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