US-Wahl

Söder: Wahlkrimi in den USA hat gutes Ende genommen

Söder freut sich, dass der Wahlkrimi in den USA nun beendet ist.

Söder freut sich, dass der Wahlkrimi in den USA nun beendet ist.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Söder freut sich, dass der Wahlkrimi in den USA nun beendet ist.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Mehrere bayerische Politiker haben sich erleichtert zum Wahlsieg von Joe Biden in den USA geäußert. Es gab bereits erste Forderungen an die Zusammenarbeit.
dpa
08.11.2020 | Stand: 10:32 Uhr

Nachdem US-Medien Joe Biden zum Sieger der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten ausgerufen haben, fallen die ersten Reaktionen in Bayern positiv aus. "Yes he can!", twitterte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstagabend. "Bin sehr erleichtert, dass der Wahlkrimi ein gutes Ende genommen hat." Sein Vertrauen in die US-amerikanische Demokratie sei wieder gestärkt, schrieb Söder. "Jetzt sollte das bizarre Schauspiel der letzten Tage ein Ende finden."

"Demokratie gewinnt" nach Biden-Sieg

"Demokratie gewinnt!", schrieb Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) bei Twitter. Und weiter: "Diesmal war es unerträglich spannend - hoffentlich bleibt alles friedlich."

Die SPD-Landesvorsitzende Natascha Kohnen twitterte, es hätten so viele Amerikaner wie noch nie gewählt, "weil sie an ihre Demokratie glauben".

Die ersten Forderungen an Biden

Die Freien Wähler benannten in einer Pressemitteilung Hoffnungen und Forderungen: "Globale Bedrohungen wie Corona, Klimawandel und die Expansionsbestrebungen Chinas müssen sofort angegangen werden – wir können sie nur in enger Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten bewältigen", sagte Florian Streibl, Vorsitzender der Landtagsfraktion der Freien Wähler.

Die Parteivorsitzende der bayerischen Grünen, Eike Hallitzky, sagte zum Wahlergebnis: "Wir sind sehr erleichtert, dass damit die Menschheit endlich wieder auf politische Kompetenz im Oval Office hoffen darf."

Zuvor hatten die Nachrichtenagentur AP und mehrere US-Sender Bidens Sieg über Amtsinhaber Donald Trump ausgerufen. Trump will den Erfolg seines Kontrahenten aber nicht anerkennen.