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Psychologie

Schuldgefühle, Mobbing, Quarantäne: Kinder leiden bei Corona-Infektion auch seelisch

ARCHIV - 29.08.2020, Sachsen, Dresden: Schulanfänger haben während einer Schuleingangsfeier ihre Schulranzen vor sich abgestellt. (zu dpaNeues Schuljahr - «Eigentliche Bewährungsprobe steht uns noch bevor» ) Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

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Bild: Robert Michael

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Bild: Robert Michael

Infiziert sich ein Kind mit dem Coronavirus, muss oft die ganze Klasse in Quarantäne. Auch gegenüber älteren Verwandten können Schulgefühle auftreten.
Von Sebastian Mayr
16.10.2020 | Stand: 19:18 Uhr

Fegert ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Uniklinikums Ulm. Er empfiehlt Schulen, Eltern und Kinder möglichst nicht erst im Ernstfall über das Vorgehen im Fall von Corona-Infektionen zu informieren. Lehrer könnten in Gesprächen deutlich machen, dass Schüler, die aus einer Quarantäne zurückkehren, ganz normal und ohne Schuldzuweisung in der Klasse aufgenommen werden müssen. Falls es zu Mobbing-Fällen komme, hätten Mitschüler einen größeren Einfluss als Lehrer und könnten gegen die Herabsetzung einstehen.

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