Corona-Pandemie

Söder: Keine Abkehr von Inzidenzwerten als Messlatte

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verteidigt das Festhalten an der Sieben-Tage-Inzidenz als Messgröße zu Beurteilung der Corona-Lage.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verteidigt das Festhalten an der Sieben-Tage-Inzidenz als Messgröße zu Beurteilung der Corona-Lage.

Bild: Peter Kneffel, dpa

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verteidigt das Festhalten an der Sieben-Tage-Inzidenz als Messgröße zu Beurteilung der Corona-Lage.

Bild: Peter Kneffel, dpa

Aus Sicht von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist die Sieben-Tage-Inzidenz "nach wie vor der mit Abstand beste und verlässlichste Wert".
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dpa
05.03.2021 | Stand: 13:46 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat Rufen nach einer Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz als entscheidende Messgröße zur Beurteilung der Lage in der Corona-Pandemie eine Absage erteilt. "Die Inzidenz ist nach wie vor der mit Abstand beste und verlässlichste Wert", sagte der CSU-Chef am Freitag in seiner Regierungserklärung im Landtag in München.

Es mache aus seiner Sicht keinen Sinn zu warten, bis die Zahl der Corona-Toten wieder steigt. "Wer auf Todesraten wartet, hat die Zeit verpasst zu handeln", sagte Söder.

Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Der Ministerpräsident verteidigte das von Bayern übernommene Konzept von Bund und Ländern zur stufenweisen Lockerung der Corona-Maßnahmen. Es gebe keinen Blindflug, sondern eine "atmende Matrix", die auch wieder zu Schließungen führen könne, wenn dies angemessen sei.

"Es gibt bei allem Verständnis und Ärger, den die Einschränkungen bedeuten, keinen Grund nachzulassen", sagte Söder. Die britische Virusvariante gewinne die Oberhand, dies sei besonders in den Regionen an den bayerischen Außengrenzen zu beobachten.