Wolf in Bayern

Toter Wolf nahe der bayerischen Grenze gefunden

Ein Landwirt aus Österreich hat einen toten Wolf gefunden.

Ein Landwirt aus Österreich hat einen toten Wolf gefunden.

Bild: Alexander Heinl/ dpa (Symbolbild)

Ein Landwirt aus Österreich hat einen toten Wolf gefunden.

Bild: Alexander Heinl/ dpa (Symbolbild)

Ein Landwirt aus Österreich hat einen toten Wolf nahe der bayerischen Grenze gefunden. Wie ist das Tier gestorben?
Ein Landwirt aus Österreich hat einen toten Wolf gefunden.
dpa
06.10.2020 | Stand: 14:41 Uhr

Einen toten Wolf hat ein Landwirt nahe der bayerisch-österreichischen Grenze gefunden. "Er dachte erst, es sei ein großer Hund. Aber Untersuchungen haben bestätigt, dass es tatsächlich ein Wolf war", sagte der zuständige Bezirksjägermeister Franz Konrad Stadler am Dienstag. Es könne leicht sein, dass das Tier vom Nationalpark Bayerischer Wald nach Österreich eingewandert sei. "Das sind nur 50 Kilometer." Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet. (Lesen Sie auch: Auch durchs Ostallgäu zog vor Kurzem ein Wolf.)

Wolf wurde wohl von einem Auto angefahren

Der rund 50 Kilo schwere Wolf wurde vermutlich in der Nacht zu Freitag im österreichischen Münzkirchen angefahren. Der Fahrer habe sich noch nicht gemeldet, sagte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage. "Der Wolf schleppte sich wohl schwer verletzt noch etwa 300 Meter weiter auf einen Acker", mutmaßte Stadler. Dort fand ihn am Freitag der Landwirt. Experten der Universität Wien hätten den Kadaver inzwischen abgeholt und untersucht. Eine DNA-Probe soll nun klären, woher der Wolf stammt.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt listet allein seit Mai dieses Jahres 25 Nachweise von Wölfen im Freistaat. Im Nationalpark Bayerischer Wald, im Manteler Forst, rund um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr, im Veldensteiner Forst und in der Rhön gibt es demnach sogenannte standorttreue Tiere. Dort konnten Wölfe mehr als sechs Monate lang oder eine Reproduktion nachgewiesen werden. (Lesen Sie auch: Wolf Bär und Luchs im Allgäu - hier gab es schon Sichtungen)