Restaurants und Partyservice betroffen

Wegen Corona: Starkoch Schuhbeck meldet Insolvenz an

Alfons Schuhbeck hat nach eigener Aussage auf staatliche Corona-Hilfen gehofft - muss nun aber für seine Betriebe Insolvenz anmelden.

Alfons Schuhbeck hat nach eigener Aussage auf staatliche Corona-Hilfen gehofft - muss nun aber für seine Betriebe Insolvenz anmelden.

Bild: Julian Stratenschulte, dpa (Archivbild)

Alfons Schuhbeck hat nach eigener Aussage auf staatliche Corona-Hilfen gehofft - muss nun aber für seine Betriebe Insolvenz anmelden.

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"Meine Mitarbeiter trifft das richtig hart": Der Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck (72) hat nach eigenen Angaben Insolvenz angemeldet.
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dpa
18.07.2021 | Stand: 18:49 Uhr

"Nachdem die vollmundig angekündigten Staatshilfen bei mir bis heute ausgeblieben sind, muss ich für meine Betriebe Insolvenz anmelden", sagte Schuhbeck laut Mitteilung vom Sonntag mit Blick auf die Corona-Pandemie. "Das ist ein wirklich schwerer Schritt, aber mir bleibt nichts anderes übrig."

Von der Insolvenz, die er beim Amtsgericht München angemeldet habe, sind der Mitteilung zufolge seine Restaurants am Platzl in der Münchner Innenstadt betroffen und auch sein Partyservice.

Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Den Informationen der Zeitung zufolge wurde am 14. Juli ein Insolvenzberater bestellt.

Schuhbeck: "Jetzt ist Schluss"

Bis zuletzt habe Schuhbeck auf die staatlichen Finanzhilfen gehofft und private Gelder in sein Unternehmen gesteckt. "Doch jetzt ist Schluss", heißt es in der Mitteilung.

"Ich werde schon einen Neustart für mich hinbekommen, aber meine rund 50 Mitarbeiter trifft das richtig hart", sagte Schuhbeck. Laut Mitteilung hofft er, seinen Gewürzhandel und sein Beratungsgeschäft retten zu können: "Ich will weitermachen, und vielleicht ist die Insolvenz sogar eine Chance, aus der wir schnell wieder rauskommen."

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