Auch viel Sonne am Wochenende

Neue Gewitter mit Hagel in Bayern erwartet, doch Unwettergefahr sinkt

Gewitterwolken ziehen über das Voralpenland. In Bayern könnte es am Wochenende wieder krachen, doch die Unwetter-Gefahr sinkt.

Gewitterwolken ziehen über das Voralpenland. In Bayern könnte es am Wochenende wieder krachen, doch die Unwetter-Gefahr sinkt.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Gewitterwolken ziehen über das Voralpenland. In Bayern könnte es am Wochenende wieder krachen, doch die Unwetter-Gefahr sinkt.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Am Wochenende geht die Unwetter-Gefahr in Bayern zurück. Gewitter gibt es wohl trotzdem, aber: Auch die Sonne zeigt sich fleißig.
25.06.2021 | Stand: 14:04 Uhr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet in Bayern weitere Gewitter mit Hagel und Starkregen. Feuchte, aber etwas weniger warme Luft werde das Wetter in Bayern am Freitag bestimmen, meldete der Wetterdienst. Bei den Gewittern könnten laut Prognose zwischen 15 und 25 Liter Wasser pro Quadratmeter niedergehen, lokal sogar um die 30 Liter. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen gab der DWD am Freitag keine Unwetterwarnungen heraus.

Unwettergefahr geht deutlich zurück

Am Freitag bleibt es mit zum Teil längeren Regenschauern und einzelnen, örtlich noch kräftigen Gewittern mit Starkregen, kleinerem Hagel oder heftigen Böen laut WetterKontor wechselhafter. Die Unwettergefahr aber geht deutlich zurück. Die Höchstwerte liegen am Nachmittag zwischen 17 und 24 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen bis nördlichen Richtungen.

Vereinzelte Regenschauer an den Alpen am Samstag

In der Nacht von Freitag auf Samstag bleibt es bei teils geringer, teils wechselnder Bewölkung, bis auf letzte Schauer am bayerischen Alpenrand, größtenteils trocken. Die Luft kühlt sich auf 15 bis 8 Grad ab. Stellenweise können sich Dunst- oder Nebelfelder bilden.

Am Samstag lichten sich morgens noch gebietsweise Dunst- oder Nebelfelder. Tagsüber scheint häufig längere Zeit die Sonne, und es bleibt größtenteils trocken. An den Alpen aber treten im Tagesverlauf noch vereinzelte Regenschauer auf. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 und 25, im Westen und Süden bis 27 Grad. Es weht ein oft nur schwacher Wind aus Nord bis Ost.

Sonne-Wolken-Mix am Sonntag

In der Nacht von Samstag auf Sonntag bleibt es laut WetterKontor größtenteils trocken. Es ist gering bis wechselnd bewölkt. Die Luft kühlt sich von 17 bis 9 Grad ab.

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Am Sonntag beginnt die erste Tageshälfte mit einem Sonne-Wolken-Mix größtenteils trocken. Später bleibt es bis auf die Alpen bis zum Abend trocken. Die Temperaturen liegen bei 25 bis 30 Grad. Es weht ein schwacher, zum Teil mäßiger Wind.

Hochsommerliche Temperaturen am Montag

Am Montag setzt sich das freundlich und weitgehend trockene Sommerwetter im äußersten Südosten fort. Sonst breiten sich im Tagesverlauf kräftige Schauer und örtlich Gewitter aus. Mit 22 bis 31 Grad wird es hochsommerlich.

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Nach einem Tornado mit mehreren Toten und Verletzten in Tschechien schließen Wetter-Experten ein Naturphänomen dieser Stärke in Bayern nicht aus. Gleichzeitig halten sie dies jedoch für unwahrscheinlich. "In den Frühjahrs- und Sommermonaten können Windhosen zwar auch im Freistaat auftreten", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag. Meist handle es sich dabei jedoch um schwächere Stürme.

Im Südosten Tschechiens hatte am Donnerstag ein Tornado sieben Dörfer verwüstet - Häuser wurden zerstört, Dächer abgedeckt und Autos umhergeworfen. Mindestens vier Menschen starben, rund 200 wurden verletzt. Ein Tornado dieser Stärke ist nach DWD-Angaben in Europa äußerst selten.

Tornados entstehen demnach, wenn sich verschieden feuchte oder warme Luftmassen übereinanderschichten oder zusammenprallen. "Gerade in den Alpen kann es zu solchen Wetterphänomenen kommen", sagte der Sprecher. Es bildeten sich Gewitterwolken, die sich in den Himmel schraubten. "Im Inneren entsteht dann mitunter ein schnell rotierender Wirbel, der bis zum Boden reicht - der Tornado", hieß es.

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