Urteil

Wolfsmasken-Prozess: Zwölf Jahre Haft und Sicherungsverwahrung nach Vergewaltigung einer Elfjährigen

Im Münchner Wolfsmasken-Prozess hat das Gericht den Angeklagten wegen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens zu zwölf Jahren Haft und Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verurteilt.

Im Münchner Wolfsmasken-Prozess hat das Gericht den Angeklagten wegen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens zu zwölf Jahren Haft und Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verurteilt.

Bild: Sven Hoppe, dpa

Im Münchner Wolfsmasken-Prozess hat das Gericht den Angeklagten wegen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens zu zwölf Jahren Haft und Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verurteilt.

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Die Vergewaltigung einer Elfjährigen schockte 2019 München. Ein Mann mit Wolfsmaske zerrte das Kind ins Gebüsch, missbrauchte es. Nun ist das Urteil gefallen.
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dpa
13.07.2021 | Stand: 16:36 Uhr

Im Münchner Wolfsmasken-Prozess hat das Gericht den Angeklagten wegen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens zu zwölf Jahren Haft und Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Mann hatte zugegeben, mit einer Wolfsmaske getarnt ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt zu haben.Laut Anklage hatte er der damals Elfjährigen im Juni 2019 aufgelauert. Die Staatsanwaltschaft hatte 14 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen einschlägig vorbestraften Mann, der nach mehreren Sexualdelikten in die Psychiatrie eingewiesen und dessen Auflagen erst kurz vorher gelockert worden waren.

Die Verteidigung ging - anders als die Staatsanwaltschaft - von verminderter Schuldfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung aus. Sie hatte in ihrem Plädoyer die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gefordert.

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