„Als mich im Sommer vergangenen Jahres eine E-Mail aus New York erreichte, in der Stefan Hagen dem schwäbischen Bildungszentrum Publikationen seines Ur-Ur-Großvaters anbot, konnten wir unser Glück kaum fassen“, sagt Werkleiter Dr. Stefan Raueiser. Plante man doch bereits einen Informations- und Ausstellungsraum, um die Gäste über die 123-jährige Psychiatriegeschichte des Klosters Irsee zu informieren. Friedrich Wilhelm Hagen (1814-1888) war der erste ärztliche Direktor der damals so genannten „Kreis-Irrenanstalt Irsee“. Ur-Ur-Enkel Stefan Hagen kam nun eigens mit seinem Bruder Martin sowie dessen Frau und seinem Sohn Christian zur Übergabe historischer Objekte ins Ostallgäu. Neben „Beiträge zur Anthropologie“ (Erlangen 1841) und den „Psychologischen Untersuchungen“ (Braunschweig 1847) gehört mit „Der goldene Schnitt in seiner Anwendung auf Kopf- und Gehirnbau, Psychologie und Pathologie“ (Leipzig 1857) auch ein Werk dazu, das in Irsee entstand.
Kloster Irsee