Corona-Pandemie

Österreich will Einreiseregeln auch für Pendler verschärfen

Die Einreise nach Österreich wird nun auch für Pendler schwieriger.

Die Einreise nach Österreich wird nun auch für Pendler schwieriger.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolbild)

Die Einreise nach Österreich wird nun auch für Pendler schwieriger.

Bild: Angelika Warmuth, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Mutationen lassen auch im Nachbarland die Alarmglocken schrillen. Nun sieht sich Österreich zu einem weiteren Schritt an der Grenze gezwungen.
dpa
29.01.2021 | Stand: 14:39 Uhr

Wegen der Ausbreitung verschiedener Mutationen des Coronavirus will auch Österreich die Einreiseregeln verschärfen. Für Pendler sind nun verpflichtende Tests bei der Einreise vorgesehen, wie aus dem der österreichischen Nachrichtenagentur APA vorliegenden Entwurf des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Sie müssten demnach ein ärztliches Zeugnis oder einen Testnachweis, der nicht älter als 72 Stunden ist, an der Grenze vorlegen. Dem Vernehmen nach ist der Rhythmus der Nachweispflicht noch unklar. Eine tägliche Attest-Vorlage gilt als unwahrscheinlich. Die Maßnahme soll in frühestens einer Woche in Kraft treten.

Negative Coronatests für Einreise: Diese Regeln gelten für Nachbarländer

Für tschechische Grenzgänger Richtung Deutschland gilt seit Sonntag die verpflichtende Vorlage eines negativen Corona-Tests (nicht älter als 48 Stunden) bei jeder Fahrt. In Sachsen genügen zwei Tests pro Woche. In Österreich müssen - von Ausnahmen wie bisher Pendlern abgesehen - alle Einreisenden eine Selbstverpflichtung zur Quarantäne abgeben.

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