Alpine Notlage in Zams: Einsatzkräfte müssen Wandergruppen retten

Per Polizeihubschrauber wurde eine Wandergruppe vom Berg gerettet.

Per Polizeihubschrauber wurde eine Wandergruppe vom Berg gerettet.

Bild: Stringer/dpa

Per Polizeihubschrauber wurde eine Wandergruppe vom Berg gerettet.

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Zwei Rettungseinsätze gab es am Sonntag in der Umgebung von Zams im Oberinntal in Tirol. Wanderer waren in beiden Fällen in Notlagen gekommen.
19.07.2021 | Stand: 17:25 Uhr

Eine elfköpfige Wandergruppe war gegen 16.30 Uhr auf dem Fernwanderweg E5 im Bereich der Richtung Zams unterwegs. Auf einer Seehöhe von etwa 1.400 Metern sahen die Wanderer, dass der Weg auf einer Länge von etwa 80 Metern von einer Mure weggerissenUnterlochalpe worden war. Da sie diese Stelle nicht überqueren konnten, setzten sie einen Notruf ab. Die Personen wurden von einem Polizeihubschrauber abgeholt und unverletzt nach Zams geflogen.

Bereits gegen 11.30 Uhr am Sonntag wollte eine Gruppe von etwa 70 Personen auf dem Fernwanderweg E5 von der Memmingerhütte Richtung Zams wandern. Im Bereich der Unterlochalpe konnten die Personen aufgrund des stark angestiegenen Zammerlochbaches diesen Bereich nicht mehr queren. Daraufhin wurden vier Einsatzkräfte der Bergrettung Landeck/Zams per Notarzthubschrauber zu der Gruppe geflogen. Die Männer der Bergrettung spannten ein Seil über den Bach und so konnten alle Wanderer ihren Weg Richtung Zams fortsetzen.