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Kleinwalsertal

Spurensuche am Heuberggrat: Wie konnte die Bergtour mit 99 Schülern so schiefgehen?

AZ-Autor Mark Bihler hat einen der steileren Aufschwünge hinter sich gebracht (l). Rechts: Die beiden Trailrunner Nick Seifert (l.) und Timon Günther steigen am Walmendinger Horn in den Gratweg ein.

AZ-Autor Mark Bihler hat einen der steileren Aufschwünge hinter sich gebracht (l). Rechts: Die beiden Trailrunner Nick Seifert (l.) und Timon Günther steigen am Walmendinger Horn in den Gratweg ein.

Bild: Marcus Rossmanith / Mark Bihler

AZ-Autor Mark Bihler hat einen der steileren Aufschwünge hinter sich gebracht (l). Rechts: Die beiden Trailrunner Nick Seifert (l.) und Timon Günther steigen am Walmendinger Horn in den Gratweg ein.

Bild: Marcus Rossmanith / Mark Bihler

Die Rettung von 99 Schülern am Heuberg sorgt übers Kleinwalsertal hinaus für hitzige Debatten. Warum endete die Tour so dramatisch? Eine Spurensuche am Berg.
13.06.2022 | Stand: 10:45 Uhr

Freitag, 15.55 Uhr. Wir haben den Heuberggrat hinter uns. Nick Seifert (24) aus München und Timon Günther aus Bayreuth (23) kommen vom Walmendinger Horn her um die Ecke. Die beiden Trailrunner wollen den Grat in entgegengesetzter Richtung laufen. Von der dramatischen Rettung der 99 Schüler und acht Lehrer aus der Pfalz am Dienstagabend am Grat haben sie gehört. "Deswegen wollten wir uns das mal anschauen", sagt Nick. Katastrophentourismus? Die beiden lachen kurz. Eher Interesse. Denn man merkt, dass die beiden Bergerfahrung haben. Sie fragen kurz ab, wie es uns auf unserer Tour über den Grat ergangen ist, dann sausen sie davon.