Dornbirn

Schlüsseldienst-Mitarbeiter aus Deutschland überfallen Familie in Dornbirn

Die Polizei hat einen brutalen Überfall in Donbirn (Österreich) geklärt. Unter Verdacht stehen drei Männer aus Deutschland.

Die Polizei hat einen brutalen Überfall in Donbirn (Österreich) geklärt. Unter Verdacht stehen drei Männer aus Deutschland.

Bild: Boris Roessler/dpa (Symbolbild)

Die Polizei hat einen brutalen Überfall in Donbirn (Österreich) geklärt. Unter Verdacht stehen drei Männer aus Deutschland.

Bild: Boris Roessler/dpa (Symbolbild)

Die Polizei hat einen brutalen Überfall in Donbirn (Österreich) geklärt. Unter Verdacht stehen drei Männer aus Deutschland.
05.02.2021 | Stand: 09:54 Uhr

Gut ein halbes Jahr nach einem brutalen Raubüberfall in Dornbirn (Vorarlberg) hat die Polizei die mutmaßlichen Täter gefasst. Es handelt sich um drei Männer aus Nordrhein-Westfalen, die offenbar als Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes unterwegs waren.

Das Verbrechen hatte sich am 19. Juni 2020 abgespielt. Damals waren drei Männer in die Wohnung eines 90-Jährigen in Dornbirn eingedrungen. Dort bedrohten sie ihr Opfer und die ebenfalls anwesende Betreuerin des Manes. Sie fesselten diese mit Klebeband auf einem Stuhl in der Küche. Während die gefesselte Betreuerin von einem Täter bewacht wurde, versuchten die zwei anderen Täter, den Tresor im Schlafzimmer des Opfers mit einem Winkelschleifer aufzuschneiden.

Trotz extremer Anstrengung gelang es den Tätern laut Polizei nicht, den massiven Tresor zu öffnen. Als zwei Stunden später eine Verwandte des 90-Jährigen zu Besuch kam, wude auch diese von den Tätern gefesselt und bedroht. Nachdem die Verbrecher keine Wertsachen fanden und auch den Tresor nicht aufbekamen, flüchteten sie. Alle drei Opfer erlitten einen schweren Schock.

Nach den umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort ergaben sich erste vage Verdachtsmomente auf die Täter, so die Polizei. eine Täterschaft. Dieser Tatverdacht wurde erhärtet, nachdem zwei der möglichen Täter ein Jahr zuvor als Schlüsseldienstmitarbeiter bei dem späteren Opfer tätig waren.

Die weiteren Ermittlungen der Beamten des Landeskriminalamtes und des Bundeskriminalamtes sowie mehrerer Dienststellen in Deutschland, führten zur Identifizierung der in Deutschland wohnenden Tatverdächtigen. Sie wurden schließlich mit internationalem Haftbefehl in Nordrhein-Wesfalen gefasst.

Tatverdächtige stammen aus Nordrhein-Westfalen

Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei 20-Jährige und einen 21-Jährigen. Die Beschuldigten waren teilweise bei Schlüsseldiensten beschäftigt und im Großraum Deutschland sowie auch in Österreich unterwegs und tätig. Auch der Tatort in Dornbirn sei den Beschuldigten offensichtlich von ihrer Tätigkeit als Schlüsseldienst-Mitarbeiter bekannt gewesen.

Zwei Beschuldigte wurden bereits nach Österreich ausgeliefert und befinden sich zurzeit in der Justizanstalt Feldkirch in Untersuchungshaft. Ein Beschuldigter befindet sich derzeit in Auslieferungshaft und wird in den nächsten Wochen nach Österreich ausgeliefert werden.