Olympische Spiele in Tokio

Corona-Ungewissheit vor Olympia belastet Sportler enorm

Olympia-Kandidaten haben mit der Corona-Pandemie zu kämpfen.

Olympia-Kandidaten haben mit der Corona-Pandemie zu kämpfen.

Bild: Koji Sasahara (Symbolbild)

Olympia-Kandidaten haben mit der Corona-Pandemie zu kämpfen.

Bild: Koji Sasahara (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie und die Ungewissheit ist eine extreme Belastung für Olympia-Kandidaten. Wofür trainieren die Sportler, wenn die Spiele nicht stattfinden?
##alternative##
dpa
25.03.2021 | Stand: 16:46 Uhr

Die Leiterin des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig-Holstein hat die Ungewissheit vor den Olympischen Spiele in Tokio aufgrund der Corona-Pandemie als enorm belastend für die Sportlerinnen und Sportler bezeichnet. "Ich halte es weiterhin für eine extreme psychische Belastung, damit überhaupt umzugehen", sagte Ingrid Unkelbach am Donnerstag in einer Online-Sitzung des Sportausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft.

Olympia-Kandidaten: Wofür trainiere ich überhaupt?

"Wofür trainiere ich denn überhaupt? Wofür mache ich denn das alles?" nannte sie die Fragen, die sich die Olympia-Kandidatinnen und -Kandidaten stellen. "Es ist eine massivst schwierige Situation." Ob Olympia in Tokio "unter faire Spiele läuft", bezweifelte Unkelbach. "Wenn die Spiele stattfinden, werde sie sicher nichts mit dem zu tun haben, was wir bisher mit Olympischen und Paralympischen Spielen verstanden haben." Stand heute wisse man aber nicht, ob sie überhaupt stattfinden. "Und wenn sie stattfinden, wie das dann aussieht."

Lesen Sie auch: Fackellauf vor den Olympischen Sommerspielen in Tokio beginnt - Ohne Zuschauer