Eishockey in der Corona-Krise

DEL fehlen 60 Millionen Euro

Die Corona-Pandemie hat die DEL in eine finanzielle Krise gestürzt.

Die Corona-Pandemie hat die DEL in eine finanzielle Krise gestürzt.

Bild: Bernd Thissen/dpa (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie hat die DEL in eine finanzielle Krise gestürzt.

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Wegen der Corona-Krise fehlt der Deutschen Eishockey Liga viel Geld. Was bedeutet das für den Saisonstart?
Die Corona-Pandemie hat die DEL in eine finanzielle Krise gestürzt.
dpa
21.09.2020 | Stand: 20:17 Uhr

Der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fehlen aufgrund der Corona-Krise 60 Millionen Euro. Das teilte die Liga am Montag nach einer Gesellschafterversammlung der 14 Clubs in Frankfurt mit. Deshalb droht eine erneute Verschiebung des Saisonstarts, der zunächst vertagt wurde. "Alle Clubs wollen unbedingt spielen, aber unter den derzeitigen Rahmenbedingungen ist dies wirtschaftlich nicht seriös darstellbar", sagte DEL-Aufsichtsratschef Jürgen Arnold.

Der Saisonstart der DEL wurde bereits verschoben

Die Liga hatte den Saisonstart, der eigentlich am vergangenen Freitag sein sollte, bereits auf den 13. November verschoben - in der Hoffnung, dann vor Zuschauern spielen zu können. Die 20 Prozent der eigentlichen Zuschauer-Kapazitäten, die aktuell zugelassen sind, sind für einen wirtschaftlichen Spielbetrieb aber zu wenig. Die DEL fordert daher von der Politik bis Ende kommender Woche Perspektiven für einen Spielbetrieb mit mehr Zuschauern. "Nur wenn uns bis zum 2. Oktober verbindliche Zusagen vorliegen, werden wir am 13. November in die Saison starten", meinte Arnold. Auch die Allgäuer Vereine trifft die Corona-Krise.