DTM-Krimi in Hockenheim: Vierter Saisonsieg für Kelvin van der Linde aus Kempten

Jubel beim Team Abt Sportsline aus Kempten: Kelvin van der Linde siegte beim DTM-Rennen auf dem Hockenheimring, Mike Rockenfeller wurde Dritter. Sophia Flörsch kam auf Platz Zwölf und Lucas di Grassi auf Rang 15.

Jubel beim Team Abt Sportsline aus Kempten: Kelvin van der Linde siegte beim DTM-Rennen auf dem Hockenheimring, Mike Rockenfeller wurde Dritter. Sophia Flörsch kam auf Platz Zwölf und Lucas di Grassi auf Rang 15.

Bild: Abt Sportsline

Jubel beim Team Abt Sportsline aus Kempten: Kelvin van der Linde siegte beim DTM-Rennen auf dem Hockenheimring, Mike Rockenfeller wurde Dritter. Sophia Flörsch kam auf Platz Zwölf und Lucas di Grassi auf Rang 15.

Bild: Abt Sportsline

Abt-Fahrer Punktgleich mit Liam Lawson an der Tabellenspitze der DTM
02.10.2021 | Stand: 18:17 Uhr

Der Hockenheimring bleibt ein gutes Pflaster für das Kemptener Rennsportteam Abt Sportsline. Beim ersten von zwei Rennen am Wochenende siegte Kelvin van der Linde und sein Teamkollege Mike Rockenfeller wurde Dritter. Es ist der vierte Saisonsieg für den gebürtigen Südafrikaner van der Linde. Er liegt damit wieder an der Tabellenspitze – punktgleich mit Liam Lawson. In der anschließenden Pressekonferenz überraschte Mike Rockenfeller mit der Verkündung, Audi nach 15 Jahren zum Saisonende zu verlassen.

„Das war ein sehr wichtiger Sieg. Der Erfolg war überfällig, vor allem fürs Team“, strahlte Kelvin van der Linde, der vom Auftakt in Monza bis Assen die Tabelle angeführt hatte. „Erstmals seit langer Zeit sind meine Eltern dabei. Ich freue mich sehr, dass ich in ihrer Anwesenheit diesen Sieg einfahren konnte.“

Rockenfeller verabschiedet sich zum Saisonende von Audi

Mike Rockenfeller ging von Platz 17 ins Rennen und strümte am Ende mit einem beherzten Auftritt aufs Podium. „Nach dem enttäuschenden Qualifying bedingt durch einen Defekt ist das natürlich ein tolles Ergebnis. In der letzten Runde ging es im Duell mit Liam (Lawson) hart zur Sache, das war für beide am Limit.“ Schon im Vorfeld war klar, dass der Vertrag als Werkfahrer für Audi zum Saisonende ausläuft. Rockenfeller hatte aber offen gelasen, ob er vielleicht 2022 wieder für den Kemptener Rennstall Abt Sportsline ins Auto steigt. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen: Ich werde nächstes Jahr nicht mehr für Audi in der DTM fahren. Ich möchte mich ausdrücklich bei Dr. Wolfgang Ullrich und Dieter Gass bedanken für all die Chancen, die sie mir bei Audi gegeben haben. Jetzt ist es Zeit für eine neue Herausforderung. Ich habe meine Zeit in der DTM bis zum heutigen Tag genossen, und gerade in dieser Saison macht es wieder richtig viel Spaß.“

Die anderen beiden Abt-Autos kamen schadlos ins Ziel: Sophia Flörsch wurde Zwölfte und schrammte damit knapp an den Punkteplätzen vorbei. Ex-Formel-E-Champion Lucas di Grassi zeigte eine ordentliche Leistung und kam auf Platz 15 von 20.

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