Corona-Verwirrung um Champions-League-Achtelfinale

Einreisesperre: Darf der FC Liverpool nach Leipzig reisen?

In der Fußball-Champions-League steht im Februar der Achtelfinalknaller zwischen dem FC Liverpool und RB Leipzig an. Doch können Jürgen Klopp und Co. überhaupt aus England nach Deutschland einreisen?

In der Fußball-Champions-League steht im Februar der Achtelfinalknaller zwischen dem FC Liverpool und RB Leipzig an. Doch können Jürgen Klopp und Co. überhaupt aus England nach Deutschland einreisen?

Bild: Phil Noble, dpa (Archiv)

In der Fußball-Champions-League steht im Februar der Achtelfinalknaller zwischen dem FC Liverpool und RB Leipzig an. Doch können Jürgen Klopp und Co. überhaupt aus England nach Deutschland einreisen?

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Corona-Mutation: Ab sofort ist die Einreise aus England nach Deutschland verboten. Was bedeutet das für die Champions-League-Partie von Liverpool in Leipzig?
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dpa
30.01.2021 | Stand: 15:47 Uhr

Durch die von der Bundesregierung verhängte Einreisesperre für Menschen aus besonders betroffenen Corona-Mutationsgebieten herrscht Unklarheit über die Champions-League-Partie zwischen RB Leipzig und dem FC Liverpool. Laut der am Samstag in Kraft getretenen Verordnung dürfen Menschen aus Großbritannien bis zum 17. Februar nicht mehr in die Bundesrepublik einreisen. Das Achtelfinal-Hinspiel ist für den 16. Februar in Leipzig angesetzt. Das Bundesgesundheitsministerium verwies am Samstag auf Anfrage auf das Bundesinnenministerium, von dort gab es zunächst keine Stellungnahme.

Zwar gibt es in der Verordnung Ausnahmen, Profisport ist dort allerdings nicht aufgelistet. Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums wollte sich bei der ARD-"Sportschau" nicht zu Einzelfällen äußern. Generell gelte aber, dass es nur die Ausnahmen geben werde, die in der Verordnung explizit erwähnt seien, hieß es in dem Bericht.

Fußball-Champions-League: RB Leipzig spielt am 16. Februar gegen Jürgen Klopp und den FC Liverpool

RB Leipzig hat Kenntnis von der neuen Verordnung, teilte aber auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, noch keinen Kontakt zur zuständigen Europäischen Fußball-Union UEFA aufgenommen zu haben. Dies solle in den kommenden Tagen jedoch geschehen. Von der UEFA gab es am Samstag auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme.

Die Bundesregierung hat aus Sorge um eine weitere Verbreitung von mutierten Coronaviren weitreichende Einreisesperren verhängt. Diese gelten unter anderem für Menschen aus Großbritannien, Südafrika, Portugal, Brasilien und Irland. Es gibt ein Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen. Ausnahmen gelten unter anderem für alle Deutschen und in Deutschland lebende Ausländer sowie für Transitpassagiere und den Warenverkehr.

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