Nach verpasstem Aufstieg in die Bundesliga

Fußball: Springen beim HSV Investor Kühne und Hauptsponsor Emirates ab?

21.06.2020, Baden-Württemberg, Heidenheim: Fußball: 2. Bundesliga, 1. FC Heidenheim - Hamburger SV, 33. Spieltag in der Voith-Arena. Hamburgs Joel Pohjanpalo reagiert im Spiel. Foto: Tom Weller/dpa - WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. +++ dpa-Bildfu

Seit 14 Jahren wirbt die Airline Emirates auf den HSV-Trikots. Nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg des Fußball-Clubs hat Emirates den Vertrag bislang nicht verlängert.

Bild: Tom Weller/dpa

Seit 14 Jahren wirbt die Airline Emirates auf den HSV-Trikots. Nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg des Fußball-Clubs hat Emirates den Vertrag bislang nicht verlängert.

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Der HSV hat den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga verpasst und zwei seiner Top-Sponsoren verlieren den Glauben. Sie haben ihre Verträge noch nicht verlängert.

dpa
30.06.2020 | Stand: 11:32 Uhr

Dem Hamburger SV droht nach dem erneut verpassten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga der Verlust von zwei Top-Partnern. Sowohl der Hauptsponsor Emirates als auch Klaus-Michael Kühne, der die Namensrechte am Hamburger Volksparkstadion hielt, haben ihre zum 30. Juni auslaufenden Verträge bislang nicht verlängert. Ein Clubsprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bild-Bericht. Mit beiden Partnern sollen aber noch Gespräche geführt werden, um einen weiteren gemeinsamen Weg zu finden.

>> Die Pressestimmen zum verpassten Aufstieg des HSV lesen Sie hier <<

Emirates-Klausel: Möglicher Vertragsausstieg bei Nichtaufstieg

Die Airline wirbt seit 14 Jahren auf der HSV-Brust. 2019 hatte sie den Kontrakt bis 2022 verlängert - mit der Klausel, bei Nichtaufstieg aussteigen zu können. In der 2. Liga bezahlte Emirates zuletzt 1,4 Millionen jährlich, in Liga eins wäre ein Aufschlag hinzugekommen.

Unternehmer Kühne hat den Club-Verantwortlichen laut Bild bereits signalisiert, dass er im Fall des Aufstiegs den seit 2015 laufenden Kontrakt über die Namensrechte am Volksparkstadion verlängern, sonst aber aussteigen. Für die Stadion-Vereinbarung kassierte der HSV vier Millionen Euro pro Saison.

>> Geschockter HSV verpasst Relegation <<

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