Radsport Dauphine-Rundfahrt:

Heftiger Hagel: Radprofi sucht Schutz unter Luftmatratze

Bei der Dauphiné-Rundfahrt in Frankreich hat  Hagel einigen Radprofis ein schmerzhaftes Ende der zweiten Etappe bereitet. Trotzdem wurde Emanuel Buchmann Dritter. Der Ravensburger war schon vor dem Hagel ins Ziel gekommen.

Bei der Dauphiné-Rundfahrt in Frankreich hat Hagel einigen Radprofis ein schmerzhaftes Ende der zweiten Etappe bereitet. Trotzdem wurde Emanuel Buchmann Dritter. Der Ravensburger war schon vor dem Hagel ins Ziel gekommen.

Bild: Bernd Thissen, dpa (Archivbild)

Bei der Dauphiné-Rundfahrt in Frankreich hat Hagel einigen Radprofis ein schmerzhaftes Ende der zweiten Etappe bereitet. Trotzdem wurde Emanuel Buchmann Dritter. Der Ravensburger war schon vor dem Hagel ins Ziel gekommen.

Bild: Bernd Thissen, dpa (Archivbild)

Bei der Dauphiné-Rundfahrt in Frankreich hat Hagel einigen Radprofis ein schmerzhaftes Ende der zweiten Etappe bereitet. Wo Radprofi Tony Martin Schutz suchte.

Bei der Dauphiné-Rundfahrt in Frankreich hat  Hagel einigen Radprofis ein schmerzhaftes Ende der zweiten Etappe bereitet. Trotzdem wurde Emanuel Buchmann Dritter. Der Ravensburger war schon vor dem Hagel ins Ziel gekommen.
dpa
14.08.2020 | Stand: 12:33 Uhr

Heftiger Hagel hat einigen Radprofis der Dauphiné-Rundfahrt ein unvorhergesehenes und zugleich schmerzhaftes Ende der zweiten Etappe bereitet und beinahe für deren Rennende gesorgt. "Es fing etwa 1000 Meter vor dem Ziel an zu hageln. Ich dachte noch, ich komme durch. Aber 500 Meter vor dem Ziel wurden die Körner immer größer und die ganze Straße war weiß. Ich konnte nicht weiterfahren", berichtete Tony Martin, dessen slowenischer Jumbo-Visma-Teamkollege Primoz Roglic die Bergankunft am Donnerstag auf dem Col de Porte gewann, bei "radsportnews.com".

"Ein Junge gab mir zuerst eine aufblasbare Matratze zum Schutz. Als es immer schlimmer wurde, haben wir alle unter einem Baum Schutz gesucht. Dadurch verpasste ich die Karenzzeit, aber die Jury war wegen des Unwetters großzügig und verlängerte die Spanne", ergänzte der viermalige Zeitfahrweltmeister.

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Topfahrer erleben Hagelschauer sicher im Teambus

Die Topfahrer wie Etappensieger Roglic oder der Tagesdritte Emanuel Buchmann aus Ravensburg waren zum Zeitpunkt des Hageleinbruchs bereits im Ziel und sicher in den Teambussen.

"Wenn die Etappe bei Critérium du Dauphiné noch nicht hart genug ist. Ich liebe meinen Job", schrieb der ebenfalls vom Hagel erwischte André Greipel unter ein Foto auf Facebook, das ihn mit schmerzverzerrten Gesicht inmitten des Hagels zeigt. "Als ob die Beine nicht schon weh genug getan hätten", schrieb indes der Belgier Tim Declercq und postete in seiner Instagram-Story ein Bild von seinem von blauen Flecken übersäten Rücken.

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Emanuel Buchmann aus Ravensburg wurde Dritter

 Die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann ist mit einer starken Leistung auf den dritten Platz der Dauphiné-Rundfahrt gestürmt. Der Ravensburger musste sich bei der Bergankunft auf dem Col de Porte mit acht Sekunden Rückstand nur dem derzeit überragenden Slowenen Primoz Roglic und dem zweitplatzierten französischen Radstar Thibaut Pinot geschlagen geben. Vuelta-Sieger Roglic übernahm durch den Sieg auf der zweiten Etappe über 135 Kilometer auch das Gelbe Trikot des Gesamtersten von seinem belgischen Teamkollegen Wout van Aert. Mit zwölf beziehungsweise 14 Sekunden Rückstand folgen Pinot und Buchmann.