JWM Finnland

Junioren-WM in Vuokatti: Kälte macht Athleten zu schaffen

Friedrich Moch ist in Top-Form und wird bei der Junioren-WM um Medaillen kämpfen.

Friedrich Moch ist in Top-Form und wird bei der Junioren-WM um Medaillen kämpfen.

Bild: Archivbild/dpa/ Silas Stein

Friedrich Moch ist in Top-Form und wird bei der Junioren-WM um Medaillen kämpfen.

Bild: Archivbild/dpa/ Silas Stein

Wegen eisiger Temperaturen wurden die Langlauf-Rennen bei der Junioren-WM in Finnland verlegt. Wie die Allgäuer bisher abschnitten.

11.02.2021 | Stand: 06:15 Uhr

Minus 20 Grad und weniger: Bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft der Junioren und der U 23 im finnischen Vuokatti herrschen eisige Temperaturen. „Wir wussten zwar, was hier oben auf uns zukommt, aber mit einer derartigen Kälte hätten wir nicht gerechnet“, sagt Christian Dotzler aus Sonthofen. Der 29-jährige Stützpunkttrainer und Leiter der Leistungsgruppe 1b der Männer im Deutschen Skiverband (DSV) hatte am Mittwoch vor dem Langlauf-Sprint der U 23 zapfige minus 25 Grad gemessen. „Die Grenze liegt bei minus 20 Grad. Ein Rennen zu starten wäre zu gefährlich gewesen“, sagt Dotzler. Weshalb die Sprintwettkämpfe der U 23-WM auf Donnerstag verschoben wurden.

Dotzler ist mit Allgäuer Athleten zufrieden

Die U 20-Junioren hingegen erwischten etwas wärmere Temperaturen und konnten – wie berichtet – am Dienstag ihre Sprints bestreiten. Mit dem Platz 14 von Verena Veit (Oberstdorf) und dem 17. Rang von Elias Keck (Buchenberg) ist Dotzler zufrieden. „Das war der erste offizielle und internationale Wettkampf für die Junioren. Wir wussten nicht, wo wir bei dem stark besetzten Starterfeld stehen.“ Zudem zählten beide Athleten zu den jüngsten ihrer Klassen. „Das spielt eine große Rolle. Sie haben das bei der Kälte super gemeistert.“

Friedrich Moch wird noch geschont

Wenn die Temperaturen mit spielen, startet am Donnerstag nur Lena Keck (Buchenberg) beim U 23-Sprint. Dotzler: „Lena hat gezeigt, dass sie mit der Elite mithalten kann.“ Ein Viertelfinaleinzug (unter die besten 15) hält Dotzler für möglich. Der Isnyer Friedrich Moch wird hingegen noch geschont. „Seine Stärke sind die Distanzrennen. Wegen der Kälte wollen wir kein Risiko eingehen“, sagt Dotzler. Deshalb wird Moch erst am Freitag über 15 Kilometer an den Start gehen. „Friedrich ist in Top-Form, macht einen starken Eindruck und ist fokussiert.“ Eine Top-Fünf-Platzierung sei das Ziel. „Er braucht sich nicht verstecken, da kann auch eine Medaille drin sein.“