Fußball

Machtkampf beim VfB Stuttgart: Vizepräsident Gaiser tritt zurück

Vizepräsident Bernd Gaiser (links) Mandate als Mitglied des Präsidiums sowie des Aufsichtsrats beim VfB Stuttgart nieder. Grund seien unüberbrückbare Differenzen mit VfB-Präsident Claus Vogt (rechts).

Vizepräsident Bernd Gaiser (links) Mandate als Mitglied des Präsidiums sowie des Aufsichtsrats beim VfB Stuttgart nieder. Grund seien unüberbrückbare Differenzen mit VfB-Präsident Claus Vogt (rechts).

Bild: Tom Weller, dpa (Archiv)

Vizepräsident Bernd Gaiser (links) Mandate als Mitglied des Präsidiums sowie des Aufsichtsrats beim VfB Stuttgart nieder. Grund seien unüberbrückbare Differenzen mit VfB-Präsident Claus Vogt (rechts).

Bild: Tom Weller, dpa (Archiv)

Im Machtkampf beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart nimmt nun auch Vizepräsident Bernd Gaiser seinen Hut. Er legte am Mittwoch seine Mandate nieder.
Vizepräsident Bernd Gaiser (links) Mandate als Mitglied des Präsidiums sowie des Aufsichtsrats beim VfB Stuttgart nieder. Grund seien unüberbrückbare Differenzen mit VfB-Präsident Claus Vogt (rechts).
dpa
17.02.2021 | Stand: 10:47 Uhr

Im Machtkampf des VfB Stuttgart hat nun auch der zweite Vizepräsident Bernd Gaiser seinen Rücktritt erklärt. Der 59-Jährige legte am Mittwoch seine Mandate als Mitglied des Präsidiums sowie des Aufsichtsrats nieder, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Als Grund nannte er unter anderem unüberbrückbare Differenzen mit Präsident Claus Vogt.

"Eine konstruktive Zusammenarbeit im Präsidium ist leider nicht möglich. Die Werte von Claus Vogt entsprechen nicht meinen Werten", sagte Gaiser. Zuvor war bereits der andere Vizepräsident Rainer Mutschler zurückgetreten und hatte ähnliche Gründe angegeben.

Vogt bleibt als einziges Präsidiumsmitglied beim VfB übrig

Somit bleibt Vogt vorerst als einziges Präsidiumsmitglied übrig. Gaiser betonte, dass sein Rückzug nichts mit der Datenaffäre beim VfB zu tun habe. Er habe die Untersuchung dazu "weder beeinträchtigt, noch verzögert, noch war ich in irgendeiner Form in diese Vorgänge eingebunden", sagte er. Beim VfB sollen von 2016 bis 2018 etliche Mitgliederdaten an Dritte weitergegeben worden sein.