Abschied vom Abschied?

Messi bleibt beim FC Barcelona - allerdings nicht freiwillig

Messi wird auch in Zukunft im Shirt des FC Barcelon jubeln.

Messi wird auch in Zukunft im Shirt des FC Barcelon jubeln.

Bild: Mikel Trigueros/dpa

Messi wird auch in Zukunft im Shirt des FC Barcelon jubeln.

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Barcelona besteht auf die Zahlung der im Vertrag von Messi festgeschriebenen Ablöse von 700 Millionen Euro bestanden. Wann der Superstar nun wechseln kann.

Messi wird auch in Zukunft im Shirt des FC Barcelon jubeln.
dpa
04.09.2020 | Stand: 19:01 Uhr

Lionel Messi bleibt beim FC Barcelona. Der sechsmalige Weltfußballer ist mit seinem Vorhaben gescheitert, den Club in diesem Sommer vor Ablauf seines Vertrages zu verlassen. Messi bestätigte am Freitag im Interview mit goal.com, dass er auch in der kommenden Saison für Barça spielen wird. In einem Jahr kann er aber den Verein ablösefrei verlassen.

Vereinspräsident Josep Bartomeu habe ihm klargemacht, dass er jetzt nur bei Aktivierung der im Vertrag festgeschriebenen Ablöseklausel hätte wechseln können, sagte der 33-Jährige. Die beträgt nach Medienberichten 700 Millionen Euro. "Und das ist unmöglich", sagte Messi.

Messi will von Barcelona weg: i"ch würde niemals gegen Barça vor Gericht ziehen"

"Die andere Option", so Messi im Interview, "war, dass ein Richter es klärt. Aber ich würde niemals gegen Barça vor Gericht ziehen, weil es der Club ist, den ich liebe. Der mir alles gegeben hat, seit ich hierherkam. Es ist der Club meines Lebens."

Messi hatte in einem Einschreiben am 25. August den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er den Club verlassen wolle. Messi berief sich auf eine Klausel in seinem Vertrag, die es ihm erlauben sollte, einseitig zu kündigen und sogar ablösefrei zu wechseln. Die Frist war jedoch zu diesem Zeitpunkt schon abgelaufen. Sein Vertrag gilt noch bis Ende Juni 2021.

Neuer Verein für Messi: Manchester City war heißester Kandidat

Der Verein machte von Beginn an klar, dass er den argentinischen Superstar nicht ziehen lassen wollte. Nur für die festgeschriebene Ablösesumme hätte er wechseln können. Als heißester Kandidat war Manchester City mit dem ehemaligen Barcelona-Trainer Pep Guardiola gehandelt worden.

Messi hatte sich öffentlich seit dem desaströsen 2:8 im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Bayern am 14. August nicht mehr geäußert. Sein Vater und Manager Jorge Messi (62) hatte die Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen geführt. Bei einem Treffen am Mittwoch mit Bartomeu war es zu keiner Annäherung gekommen.

Messi spielt seit 2000 für den FC Barcelona. Er gewann mit den Katalanen unter anderem viermal die Champions League und zehnmal die spanische Meisterschaft. In der vergangenen Saison blieb der FC Barcelona ohne Titel. Der neue Trainer Ronald Koeman hat Medienberichten zufolge bereits angekündigt, Messi nicht mehr die früheren Privilegien einräumen zu wollen.