SC Freiburg

Nils Petersen: Endet die Zeit des Routiniers beim SC Freiburg?

Nach sieben Jahren endet im Sommer 2022 der Vertrag von Nils Petersen beim SC Freiburg. Der 33-Jährige ist in Freiburg eine Institution.

Nach sieben Jahren endet im Sommer 2022 der Vertrag von Nils Petersen beim SC Freiburg. Der 33-Jährige ist in Freiburg eine Institution.

Bild: Tom Weller, dpa

Nach sieben Jahren endet im Sommer 2022 der Vertrag von Nils Petersen beim SC Freiburg. Der 33-Jährige ist in Freiburg eine Institution.

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Bis zum Sommer läuft der Vertrag von Nils Petersen beim SC Freiburg noch. Und dann? Seine Zukunft lässt der Kicker noch bewusst offen.
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Von Allgäuer Zeitung
15.01.2022 | Stand: 08:36 Uhr

Nach sieben Jahren endet im Sommer 2022 der Vertrag von Nils Petersen beim SC Freiburg. Der 33-Jährige ist in Freiburg eine Institution. Allerdings muss der Rekord-Torschütze aktuell meist von der Bank aus zusehen, wie sein Team die beste Saison seit 26 Jahren spielt. Wie es für ihn nach Vertragsende weitergeht, lässt Nils Petersen bislang offen - nur einen Weg schließt er deutlich aus.

Saison 2022: Nils Petersens Zukunft beim SC Freiburg

Wie es nach Saisonende für ihn weitergeht, weiß selbst der 33-Jährige noch nicht. In einem Interview mit Eurosport spricht der Erfolgskicker über seine Zeit in Freiburg und den Einfluss durch Trainer Christian Streich. "Heute plant man so, in zwei Wochen plant man wieder anders. Ich mache das auch von meinem körperlichen Zustand abhängig. Der Verein würde mir wohl keine Steine in den Weg legen, wenn ich mich verändern wollen würde. Wahrscheinlich würde er mir auch einen neuen Vertrag anbieten, wenn ich sage, dass ich nochmal angreifen will."

Grund für seine Zweifel sei die fehlende Spielpraxis, sagte er. Es sei enttäuschend. Komme dann ein entsprechendes Angebot herein, "denkt man dann nach, obwohl man eigentlich gar nicht weg möchte. Es ist kompliziert." Fest stehe nur, so der 33-jährige Routinier weiter, dass er so lange wie möglich spielen möchte.

Nils Petersen hatte zuletzt wenig Einsatz beim SC Freiburg

Zuletzt war Petersen in Freiburg immer seltener zum Einsatz gekommen. In dieser Saison musste er sich beim aktuell Tabellendritten unter anderem auch wegen hartnäckigen Verletzungen am Meniskus und am Knie mit nur sieben Joker-Einsätzen zufriedengeben. Beim Rückrundenauftakt gegen Arminia Bielefeld (2:2) saß Petersen erneut 90 Minuten auf der Bank.

Vom SC Freiburg nach Katar? Klare Aussage

Auch wenn die sportliche Zukunft für Peterson noch unsicher ist, kann der 33-Jährige eines ganz klar ausschließen, wie er sagte: "Katar, Arabische Emirate oder Asien allgemein haben mich nie gereizt. Respekt vor denjenigen, die es machen, aber meine Welt wäre das nicht."

Petersen führt Torjägerliste vor Jogi Löw an

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Nils Petersen war 2015 von Werder Bremen nach Freiburg gewechselt und kommt insgesamt auf 253 Bundesliga- (84 Tore) und zwei A-Länderspiele. Damit löste er in der internen Torjägerliste 2020 keinen geringeren als Jogi Löw von der Spitzenposition ab. Der spätere Bundestrainer erzielte für die Breisgauer insgesamt 83 Treffer, Petersen kann inzwischen schon 96 Tore vorweisen.

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