Langlaufen

Laura Gimmler freut sich über Top-Ergebnis bei der Nordischen Ski-WM

Die Oberstdorferin Laura Gimmler schaffte es am Donnerstag bei den Langlauf-Sprints der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf auf den zehnten Platz.

Die Oberstdorferin Laura Gimmler schaffte es am Donnerstag bei den Langlauf-Sprints der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf auf den zehnten Platz.

Bild: Benedikt Siegert

Die Oberstdorferin Laura Gimmler schaffte es am Donnerstag bei den Langlauf-Sprints der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf auf den zehnten Platz.

Bild: Benedikt Siegert

Bei der Nordischen Ski-WM 2021 wird die Oberstdorferin Zehnte im Sprint. Wie es für die anderen Allgäuer beim Langlaufen im Ried lief.
28.02.2021 | Stand: 15:23 Uhr

Die Freude über eine vermeintliche Überraschung bei der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf währte nur kurz. Einen Moment lang wurde Langläufer Sebastian Eisenlauer vom SC Sonthofen in der Zwischenwertung der Sprint-Qualifikation der Männer auf Platz zwei geführt. Direkt hinter dem norwegischen Superstar Johannes Hosflot Klaebo. Wenig später wurde die Zeit des Allgäuers korrigiert. Die Technik hatte verrückt gespielt, vier Sekunden mehr bekam Eisenlauer aufgebrummt und schied letztlich als 37. der Vorläufe vorzeitig aus.

Sebastian Eisenlauer über den Fehler bei der Zeitmessung

Der 30-Jährige war im Ziel enttäuscht darüber, ordnete seinen Lauf aber gleich entsprechend ein: „Ich bin letztlich in dem Bereich der Rangliste ins Ziel gekommen, in dem ich mich im Weltcup dieses Jahr leider meistens bewegt habe. Es wäre schön gewesen, wenn ich hier bei der Heim-WM mein bestes Ergebnis abgeliefert hätte, denn eigentlich liegt mir die Strecke hier.“

Angesprochen auf die Verwirrung um seine Zielzeit sagte Eisenlauer lachend: „Es wäre zu schön gewesen. Aber mir war eigentlich sofort klar, dass da ein Fehler drin sein muss.“

Langläuferin Laura Gimmler schafft es auf Platz 10

Bei Laura Gimmler funktionierte die Zeitnahme einwandfrei – und ihr eigenes System scheinbar auch. Die 27-jährige Oberstdorferin wurde im Prolog am Morgen 19. und beendete ihr Viertelfinale zwar als Dritte, qualifizierte sich aber über ihre schnelle Zeit von 2:35,8 Minuten fürs Halbfinale. Doch dort war die Welt-Elite dann zu schnell für Gimmler.

Mit Rang zehn war sie dennoch zufrieden: „Ich bin sehr glücklich. Das Halbfinale war mein großes Ziel. Ich hatte in den vergangenen Tagen immer wieder Momente, in denen ich furchtbar aufgeregt war. Aber ich habe es genossen und konnte richtig befreit Gas geben. Jetzt ist der Knoten geplatzt.“

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Für Sofie Krehl (25, Oberstdorf) und Katharina Hennig (24, Sonthofen) war die Runde der letzten 30 Endstation. Krehl meinte: „Die Quali war ganz nach meinem Geschmack. Im Viertelfinale hatte ich mir mehr ausgerechnet. Ich habe mich gut gefühlt, auch am Berg. Aber ich habe das Rennen taktisch nicht optimal gelöst.“ Für die Strecke gab es Lob. Die sei trotz der warmen Temperaturen gut in Schuss.

Ihre Teamkollegin Hennig meinte lachend: „Das war mir zu schnell.“ Sie richtet ihren Fokus in Oberstdorf auf die längeren Strecken wie Skiathlon und 30 Kilometer. Der Sprint war eine willkommene Gelegenheit, „um noch einmal ein paar Runden auf der WM-Strecke zu drehen“. Hennig freute sich während des Rennens über aufmunternde Worte von ihrem Vater. Er ist bei der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf im Startbereich als Helfer im Einsatz.

Die ersten Goldmedaillen im Langlaufstadion im Ried sicherten sich die Schwedin Joanna Sundling und der Norweger Johannes Hosflot Klaebo.

Den Medaillenspiegel der Nordischen Ski-WM 2021 in Oberstdorf finden Sie hier.

Bilderstrecke

Nordische Ski-WM 2021: Langlaufen Sprint Finals am Donnerstag, 25.2.2021