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Eishockey-Bundesliga: Frauen des ECDC unterliegen Planegg mit 0:2 und 2:8

Knappe und umkämpfte Partie: Die Memminger Lena Kartheininger und Nadine Schattner sowie Franziska Feldmeier (Planegg) in Aktion.

Knappe und umkämpfte Partie: Die Memminger Lena Kartheininger und Nadine Schattner sowie Franziska Feldmeier (Planegg) in Aktion.

Bild: Erwin Hafner

Knappe und umkämpfte Partie: Die Memminger Lena Kartheininger und Nadine Schattner sowie Franziska Feldmeier (Planegg) in Aktion.

Bild: Erwin Hafner

Die Memminger Frauen haben am Samstag in der Eishockey-Bundesliga zuhause gegen Tabellenführer ESC Planegg-Würmtal mit 0:2 verloren. Am Sonntag folgt ein 2:8.
10.10.2021 | Stand: 13:42 Uhr

Die nach wie vor von großen Verletzungssorgen geplagten Memmingerinnen traten wiederum nur mit zwölf Feldspielerinnen an, während der amtierende Deutsche Meister in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen konnte.

Nach den beiden knappen Niederlagen zum Saisonauftakt gegen Ingolstadt und den darauf folgenden Siegen gegen Bergkamen dauerte es gegen Planegg bis zur zwölften Spielminute, bis es zum ersten und für lange Zeit letzten Mal im Memminger Kasten klingelte. Marie-Kristin Schmid brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Dabei blieb es bis zur ersten Pausensirene.

Gäste-Torhüterin Lisa Hemmerle hält ihren Kasten sauber

Im zweiten Abschnitt gestalteten die Memminger Frauen das Spiel weiter offen und tauchten nun wesentlich häufiger vor dem Planegger Tor auf als noch in Durchgang eins. Doch Gäste-Torhüterin Lisa Hemmerle ließ sich nicht überwinden.

Der Meister war weit davon entfernt, das Spielgeschehen zu dominieren. Auch die Torschuss-Statistik zeigte bis weit ins zweite Drittel hinein nahezu gleiche Werte auf beiden Seiten an – mit einem ganz leichten Vorteil für Planegg.

Die Memminger Defensive um Kapitänin Lena Kartheininger und Torhüterin Saskia Serbest war auch nach 40 Spielminuten bestens organisiert. Daher war es nicht weiter verwunderlich, dass nach dem zweiten, torlosen Durchgang derselbe Spielstand auf der Videowall stand wie nach dem ersten: 0:1.

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Man durfte also gespannt sein, was der Schlussabschnitt bringen würde. Um es kurz zu machen: zunächst wenig Veränderungen im Vergleich zu den ersten 40 Minuten. Die Spannung, was für ein Ende das alles nehmen würde, stieg – bis zur 51. Minute, als die Gäste durch Franziska Feldmeier doch noch das 2:0 erzielten.

Und so endete diese Partie wie der Saisonauftakt gegen Ingolstadt Ende September: Die dezimierten Memmingerinnen waren bis weit ins Schlussdrittel hinein ganz nah an einer Überraschung dran – und standen am Ende doch mit leeren Händen da.

Am Sonntag folgte dann in Grafing nach einer 2:0-Führung eine 2:8-Packung (1:0; 1:2; 0:6).

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