Ringen TSV Westendorf

Potenzielle Medaillenkandidaten aus Westendorf

Westendorfer Sportschule Oberhaching Gruppenbild © Steiner

Ausgewählt: Die Westendorfer Ringer (von links) Luis Wurmser, Noah Wurmser, Niklas Steiner, Theo Prestele und Max Prestele wurden vom Bayerischen Ringer-Verband zu einem Lehrgang eingeladen.

Bild: Stechele

Ausgewählt: Die Westendorfer Ringer (von links) Luis Wurmser, Noah Wurmser, Niklas Steiner, Theo Prestele und Max Prestele wurden vom Bayerischen Ringer-Verband zu einem Lehrgang eingeladen.

Bild: Stechele

Der Bayerische Ringer-Verband setzt auf Talente – fünf Ringer des TSV Westendorf sind bei einem Lehrgang dabei. Vier Athleten für das nächste Kaderturnier nominiert.
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Von Stefan Günter
16.01.2022 | Stand: 12:00 Uhr

Das neue Jahr hat für die bayerischen Nachwuchsathleten mit viel Schwung begonnen. Gleich zu Beginn stand ein einwöchiger Lehrgang für Talente auf der Agenda. Die hauptamtlichen Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, Marcel Fornoff (Freistil) und Matthias Fornoff (Griechisch-römisch), empfingen in der Sportschule Oberhaching knapp 40 Athleten, darunter fünf Westendorfer.

Lob von den Fornoff-Brüdern

„Die Einstellung hat bei jedem Ringer gepasst. Alle waren ehrgeizig und haben gut mittrainiert“, zieht Marcel Fornoff ein positives Fazit nach dem Lehrgang. Einige Ringer sind frisch aus der B-Jugend gekommen und befinden sich daher im ersten Kadettenjahr. „Wir haben vorwiegend an der Kraft und an der Technik gearbeitet“, erklärt der Freistil-Cheftrainer. Die Inhalte waren stilartübergreifend gleich. So wurden nur jeweils die Techniken im Freistil und bei den Griechisch-römisch-Spezialisten angepasst. In die gleiche Kerbe schlägt auch Matthias Fornoff, der mit 22 Ringern in seinem Bereich die größte Anzahl an Teilnehmern hatte. Im Vorfeld des Lehrgangs waren sich die Übungsleiter einig, dass auch Krafteinheiten dazu gehören müssen: „Es ist ohne Frage ein wichtiges Element“, macht Greco-Cheftrainer Matthias Fornoff deutlich. Ihm sei bewusst, dass er in dieser Phase viel Zeit investieren müsse.

Niklas Steiner wird große Zukunft prophezeit

Die Westendorfer Luis und Noah Wurmser, Niklas Steiner sowie Theodor und Maximilian Prestele überzeugten mit ihrem Auftritt. „Max hat sich körperlich und ringerisch weiterentwickelt“, sagt Matthias Fornoff. Auch über Noah Wurmser berichtete er nur Positives: „Er ist sehr fleißig.“ Bei den Freistilern ging Niklas Steiner etwas angeschlagen in den Lehrgang. „Wenn er topfit ist, bin ich überzeugt, dass er in Deutschland nur schwer zu schlagen sein wird“, sagt Marcel Fornoff. Steiner sei ein Kämpfer. Ein gutes Zeugnis stellt der Unterfranke auch Luis Wurmser aus. Er sei immer fleißig und sehr diszipliniert und könne ebenfalls um Medaillen ringen.

Vier Westendorfer für Kaderturnier nominiert

Für das Trainergespann diente der Lehrgang auch, um für das Ende Januar angesetzte Kaderturnier des Deutschen Ringer-Bundes am Olympiastützpunkt Heidelberg, der eigentliche Austragungsort in Bindlach steht coronabedingt nicht zur Verfügung, die auffälligsten Sportler zu nominieren. Aus Westendorfer Sicht sind das Niklas Steiner, Maximilian Prestele sowie Luis und Noah Wurmser.

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