Souveräner Sieg im Pokal-Wettbewerb

Tischtennis: TTF Ochsenhausen nach Sieg gegen Fulda-Maberzell in der nächsten Runde

Hugo Calderano war im Pokal-Achtelfinale mit seinem Einzel in nicht einmal 15 Minuten fertig. Am Ende siegten seine TTF Ochsenhausen klar mit 3:0 gegen Fulda.

Hugo Calderano war im Pokal-Achtelfinale mit seinem Einzel in nicht einmal 15 Minuten fertig. Am Ende siegten seine TTF Ochsenhausen klar mit 3:0 gegen Fulda.

Bild: Erwin Hafner

Hugo Calderano war im Pokal-Achtelfinale mit seinem Einzel in nicht einmal 15 Minuten fertig. Am Ende siegten seine TTF Ochsenhausen klar mit 3:0 gegen Fulda.

Bild: Erwin Hafner

Die Oberschwaben setzen sich im Duell der Bundesligisten deutlich mit 3:0 durch. In der nächsten Runde geht's nach Passau.
05.10.2020 | Stand: 19:34 Uhr

Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen und mit einem hoch konzentrierten Auftritt gegen den stark eingeschätzten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell souveräner das Pokal-Viertelfinale erreicht als viele erwartet hatten. Eine Stunde und 50 Minuten brauchten die Oberschwaben, um den Kontrahenten aus Osthessen in die Schranken zu weisen. Die gut 100 Fans, die eines der begehrten Tickets für die Dr.-Hans-Liebherr-Halle ergattert hatten, erlebten kurzweiliges, sehenswertes Tischtennis auf hohem Niveau und TTF-Asse, die vom ersten Ball an zeigten, wie heiß sie auf den Einzug in die nächste Pokalrunde waren – als Zwischenziel auf dem anvisierten Weg ins Liebherr Pokal-Finale.

Calderano in weniger als 15 Minuten durch

Hugo Calderano ließ im Auftakteinzel gegen Fuldas jungen Linkshänder Fan Bo Meng, der eine Woche zuvor keinen Geringeren als Vizeweltmeister Mattias Falck im Punktspiel geschlagen hatte, nicht den leisesten Zweifel aufkommen, wer den Tisch als Sieger verlassen würde. Der Brasilianer benötigte keine Viertelstunde für seinen 3:0-Erfolg (11:6, 11:5, 11:7). Es folgte das spannendste Match des Tages zwischen dem bis dahin im TTF-Dress noch sieglosen 20-jährigen US-Amerikaner Kanak Jha und Fuldas Defensivstrategen Ruwen Filus, an dem sich in den letzten fünf, sechs Jahren mancher Ochsenhauser die Zähne ausgebissen hatte. Zweimal legte Jha Satzführungen vor, zweimal egalisierte Filus. Doch im Entscheidungssatz hatte der Jungstar aus den Staaten die Nase vorn und nutzte seinen zweiten Matchball zum 11:8 und der beruhigenden 2:0-Führung für sein Team.

Gauzy macht den Sack zu

Und es sollte noch ein weiterer Leckerbissen folgen: Der in der jungen Saison – ebenso wie Calderano – noch ungeschlagene Simon Gauzy traf im Duell zweier direkter Weltranglistennachbarn auf den mit großem Abstand besten Spieler Afrikas, den Nigerianer Quadri Aruna. Nach einer ganz starken Leistung des 25-jährigen TTF-Franzosen hieß es am Ende 12:10, 11:9, 11:9 für Gauzy – das Viertelfinale war eingetütet. „Simon hat unglaublich gut gekämpft“, freute sich TTF-Cheftrainer Fu Yong. Sehr angetan war TTF-Präsident Kristijan Pejinovic. „Es war sehr souverän und eindrucksvoll, was die Jungs gespielt haben“, so Pejinovic. „Es waren gute Matches auf hohem Niveau und unser Team hat eine tolle Leistung gezeigt bei nur zwei Satzverlusten. Jetzt freuen wir uns aufs Viertelfinale und wollen auch diese Hürde nehmen, egal wer der Gegner sein wird.“

Im Viertelfinale wartet ein Zweitligist

Nur noch ein Sieg trennt Ochsenhausen nun vom Einzug ins Final-Four-Turnier. Der Gegner fürs Viertelfinale wurde am Montag ausgelost: Es ist Zweitligist TTC Fortuna Passau. Die Niederbayern hatten den Post SV Mühlhausen nach 0:2-Rückstand mit 3:2 bezwungen. Die Viertelfinal-Begegnungen werden zeitnah terminiert.